www.nextline.de wird seit Dezember 2010 nicht mehr aktiv gepflegt, bleibt aber als Materialsammlung online. Lehrkräfte, Ausbilder und Schüler beziehungsweise Auszubildende finden hier unter anderem die gesammelten Jahrgänge von 2005 bis 2010 aller erschienenen Unterrichtshilfen und ARBEIT UND GESUNDHEIT-next-Ausgaben, teilweise mit Foliensätzen. Diese Materialien sind auch als CD-ROM erhältlich.

Neues Angebot für Lehrkräfte und Ausbilder! www.dguv.de/lug
mehr...

Berufsbedingte Allergien

Allergisch gegen den Arbeitsplatz ...

Sauber, staubfrei und trocken...

Von den verschiedenen Allergie-und Asthma-Selbsthilfegruppen wird jugendlichen Allergikern empfohlen, "saubere, staubarme und trockene" Berufe zu wählen.
Das sind also vor allem Berufe im kaufmännischen Bereich, in Behörden, der EDV, im sozialen oder pädagogischen Bereich (Erzieher, Lehrer, Sozialarbeiter). Als Handwerksberufe kämen beispielsweise Optiker, Elektromechaniker, Uhrmacher in Frage- also alles Berufe, wo es wenig staubt und man sich nicht permanent die Flossen waschen muss.

Das klingt etwas übertrieben? Für Asthmatiker und Neurodermitiker macht eine solche Vorsicht auf jeden Fall Sinn, sie sollten sehr genau und gemeinsam mit ihrem Arzt überlegen, welcher Beruf für sie geeignet ist. - Bei einer leichten Allergie gegen Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel solltest du zumindest Rücksprache mit deinem Arzt führen, der dir sagen wird, ob deine Berufswahl zu Problemen führen kann. Auch die Berufsgenossenschaften, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern helfen hier weiter und geben Infos, mit welchen gesundheitlichen Belastungen du eventuell rechnen musst.
Übrigens: Alle Berufsstarter unter 18 Jahren werden vor Ausbildungsbeginn von einem Arzt untersucht. Spätestens da solltest du auf frühere Hauterkrankungen oder -empfindlichkeiten bzw. Allergien hinweisen. Dann wird eine Zusatzuntersuchung beim Hautarzt veranlasst.

Um erst gar keine berufsbedingt Allergie zu provozieren, solltest du dich an die Hautschutzpläne deinem Arbeitsplatz halten und ungeschützten Kontakt mit den "gefährlichen" Substanzen soweit wie möglich vermeiden. Das geht oft ganz einfach mit Handschuhen und Mundschutz. Die muss dein Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung stellen.

« zurück [1] [2] [3] weiter »  | Übersicht

Zum Anfang der Seite springen
 


 
Druckversion
Diese Seite empfehlen

 

Links



Der Deutsche Asthma- und Allergikerbund hat sehr gute Infos zusammengestellt
www.daab.de

Unter der folgenden Adresse kannst du dir ein kleines Faltblatt der Atemwegsliga mit allen wichtigen Tipps und Infos zum Thema herunterladen (PDF)
www.atemwegsliga.de




Sitemap