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Müssliriegel

Müsli-Riegel

Vorsicht Fettbombe

Deutschland morgens halb elf, der kleine Hunger kommt. Da man wieder mal vergessen hat, sich daheim ein Brot zu schmieren, wirft man schnell einen Müsliriegel ein. Schmeckt ja auch. Aber statt einer fettarmen und kohlenydratreichen Zwischenmahlzeit, die der Körper für Topleistungen braucht, liefern die meisten Riegel zu viel Fett und Zucker. Fazit: Wer zuviel müsli-riegelt, kriegt bald die Hose nicht mehr zu.


Crispy und crunchy machen fett


Klar, man nimmt einfach an, wo "Müsli" drauf steht, ist Gesundes drin. Ist aber nicht immer so, leider. Durch die Zugabe teilweise gewaltiger Mengen an fettreichen Zutaten wie Nüssen, Mandeln und Kokos wird aus dem fettarmen und kohlenhydratreichen Grundprodukt Getreide schnell eine richtige Fettbombe.

Dies betrifft in der Regel vor allem die - laut Hersteller - besonders "crispygen" und knusprigen Riegel. Denn es knuspert sich dann besonders gut, wenn das Getreide geröstet wird (Röstfette) und viel Nüsse und Mandeln mit von der Partie sind. So ist bei Riegeln der Geschmacksrichtungen "Kokos-Crisp", "Schoko-Mandel-Crunch" oder "extra-nussig" ein Fettanteil von 40 bis 60 % am Kaloriengehalt des Riegels keine Seltenheit. Das gilt selbst für Riegel aus dem Reformhaus oder Naturkostladen.

Kohlenhydrate machen fit


Für Topleistungen im Beruf oder in der Schule benötigt der Körper in erster Linie Kohlenhydrate als Brennstoff. Wenn der "kleine Hunger kommt" und Kohlenhydratnachschub für den Körper fordert, kann für die besonders hektischen Tage ohne geregelte Mahlzeiten in der Schreibtischschublade oder im Rucksack schon mal ein Müsli-Riegel als Notration bereitliegen. Das sollte aber die Ausnahme bleiben.

Für die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit ist ein geregelter Tagesrhythmus mit fünf Mahlzeiten das Beste.

Wenn schon Riegel, dann so: Um möglichst fettarme und kohlenhydratreiche Riegel zu finden, müsst ihr beim Einkaufen auf folgendes achten:
Vermeidet Riegel mit der Zusatzbezeichnung "Crisp" oder "Crunch".

Vorsicht bei Riegeln mit "Nuss, Kokos oder Mandel" im Namen.

Fruchtschnitten ohne "nussige" Zusätze enthalten in der Regel wenig Fett und sind daher besser geeignet.

Bezogen auf die Fettmenge des Riegels sollte die Kohlenhydratmenge mindestens 5-mal so groß sein.



Textquelle:Claudia Osterkamp-Baerens
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