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Ernährung bei Nachtarbeit

Gegen die Uhr: Ernährungstipps für Nachtarbeiter

Mond
Nachts arbeiten ist hart. Unser Biorhythmus tickt einfach anders. Der Kreislauf und viele Organe schalten nachts auf Sparflamme und wollen eigentlich ihre Ruhe. Da hilft eine an die nächtlichen Bedingungen angepasste Ernährung den Schlaf zu vertreiben und Leistung zu bringen.

Wer nachts arbeiten muss, sollte mehrere kleine Mahlzeiten nach einem festen Fahrplan essen. Ideal ist zwischen 24 und 1 Uhr ein leichtes warmes Essen bestehend aus Kartoffeln, Nudeln, Reis, Gemüse und kleinen Salatportionen. Wer später isst oder fettreiche, schwer verdauliche Speisen bevorzugt, wird während des Kreislauftiefs gegen 3 Uhr umso schwerer mit dem Schlaf zu kämpfen haben. Gegen 4 Uhr hilft dann eine kleine leichte Zwischenmahlzeit, etwa ein Joghurt, ein Stück Obst oder eine warme Brühe, um bis zum Morgen über die Runden zu kommen.

Wer dann zu Hause...


.... nicht sofort ins Bett fällt, kann sich noch ein Vollkornbrötchen oder ein Müsli essen. Schwer Verdauliches wie fettige Wurstbrote, Bratkartoffeln mit Spiegelei oder Pommes liegen wie Beton im Magen und können zu Ein- oder Durchschlafproblemen führen.

Die Mahlzeit nach dem Aufstehen sollte allemal kleiner ausfallen als das Mittagessen für Tagarbeiter. Gegen 20 Uhr ist dann ein kaltes oder warmes, aber auf jeden Fall leichtes Abendessen eine gute Grundlage für die kommende Nacht. Eine Jumbopizza mit extra Käse und Wurst würde die Arbeitslust wahrscheinlich drastisch hemmen. Zum Trinken greift man am besten zu Mineralwasser und Fruchtsäften. Kaffee und schwarzer Tee - wenn auch als Wachmacher bekannt - sollten dagegen auf drei Tassen beschränkt bleiben. Und Alkohol ist absolut tabu. Versteht sich, oder?
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