Mini-Jetlag
Eine Stunde mehr oder weniger macht was aus

Einstellungssache
Empfindliche Naturen reagieren nicht nur mit kurzzeitiger Verwirrung auf die Zeitumstellung, sondern ganz handfest mit Schlafproblemen. Der Biorhythmus dieser Menschen wird schon durch eine Stunde Zeitverschiebung aus dem Takt gebracht. Sie haben einen Mini-Jetlag. Der Körper gewöhnt sich nur langsam an den veränderten Tag-Nacht- (also Wach-Schlaf)-Rhythmus. Bei manchen kann es bis zu einer Woche dauern, bis sich wieder alles eingespielt hat.Die Macht der inneren Uhr
Würden wir ohne äußere Zeitgeber leben, so pendelte sich unsere innere Uhr bei einem 25-Stunden-Tag ein. Der wichtigste Zeitgeber ist dabei der Wechsel von Licht und Dunkel. Der Wechsel von Wachen und Schlafen orientiert sich an der Tageslänge. Wird dieser Rhythmus "gewalttätig" durcheinander gebracht, spielt unsere innere Uhr verrückt. Auch die anderen inneren Rhythmen zueinander (z. B. Regelung der Körpertemperatur, Hormonausschüttung etc.) geraten aus dem Gleichgewicht, da sie sich unterschiedlich schnell an die neuen Gegebenheiten anpassen.
Bei Fernreisen bekommt man den Jetlag so richtig zu spüren. Man plagt sich mit Ein- und Durchschlafstörungen, tagsüber ist man müde und schläfrig, schnell gereizt, unaufmerksam und weniger leistungsfähig. Die Beschwerden können bis hin zu richtigem körperlichen Unwohlsein führen. Pro Stunde Zeitverschiebung rechnet man mit einem Tag Gewöhnungszeit, manche brauchen länger.
Mach ruhig langsam...
Wer weiß, dass er empfindlich auf die Umstellung auf die Winterzeit reagiert, der sollte sich für die darauffolgenden Tage nicht zuviel vornehmen und vor allem nichts, bei dem es doll auf eine ausgezeichnete Konzentrationsfähigkeit ankommt. Denn das könnte leicht schief gehen....




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