www.nextline.de wird seit Dezember 2010 nicht mehr aktiv gepflegt, bleibt aber als Materialsammlung online. Lehrkräfte, Ausbilder und Schüler beziehungsweise Auszubildende finden hier unter anderem die gesammelten Jahrgänge von 2005 bis 2010 aller erschienenen Unterrichtshilfen und ARBEIT UND GESUNDHEIT-next-Ausgaben, teilweise mit Foliensätzen. Diese Materialien sind auch als CD-ROM erhältlich.

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März 2009

Körperschmuck mit Risikofaktor

In den Studios auf Hygiene achten

Das Risiko von Infektionen mit Keimen und Viren lässt sich auch durch strenge Hygienemaßnahmen in den Piercing- und Tattoostudios vermindern. So sollte der Behandlungsraum von den anderen Räumen abgetrennt und sauber sein. Die Piercer oder Tätowierer sollten ausführlich über Pflege, mögliche Risiken und Spätfolgen aufklären. Handschuhe und steril verpackte Einmalmaterialien bei Spritzen und Schmuck schützen vor einer möglichen Infektion. Ein verantwortungsbewusstes Studio zeichnet sich zudem dadurch aus, dass entsprechend der EU-Regelung kein Piercingschmuck verkauft wird, der den zulässigen Nickelhöchstwert überschreitet.

Tätowierungen: Verordnung geplant

Im Gegensatz zu Kosmetika gibt es für die meisten Tätowierfarben keine gesetzlichen Vorschriften. Oft, so haben Forscher der Universität Regensburg herausgefunden, werden die gleichen Farben wie für industrielle Zwecke wie etwa Autolackierungen eingesetzt. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat aus diesem Grund eine Verordnung zu Tätowiermitteln erarbeitet. Darin werden unter anderem gesundheitliche Anforderungen an die Tätowierfarben und Kennzeichnungspflichten für Hersteller vorgeschrieben. Zudem sieht die neue Verordnung ein Verbot für Tätowiermittel vor, die als Krebs erzeugend, Erbgut verändernd oder fortpflanzungsgefährdend gelten.

Checkliste für ein gutes Studio





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Mehr Infos zum Thema gibt es beim Bundesinstitut für Risikobewertung: „Tattos und Permanent Make-up sind nicht ohne Risiko"

 
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