Move on - das mobile Magazin
In dieser Rubrik dreht sich alles um Mobilität.Im Bereich
Saftey First geht es um die Verkehrssicherheit - ob für Radfahrer oder Formel-1-Piloten.
Im Bereich
Tipps + Tests erfahrt ihr Wissenswertes und Praktisches für "unterwegs".
Im Bereich
Meinungsmache gibt es interessante Fundstücke, die ganz unterschiedliche "Nebenaspekte" des Straßenverkehrs thematisieren.
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Tipp:
Wer sich auf den Weg zur Disco oder einer Fete macht, sollte bereits seine Rückfahrt planen. Besonders sicher ist es, wenn man für Hin- und Rückfahrt öffentliche Verkehrsmittel wählen kann. Die Nachtbus-Datenbank von move.on hilft dabei, die Angebote in eurer Region zu finden.
Meinungsmache
Das Beichtmobil von Kirche in Not
Nicht nur für Verkehrssünder
Er fährt einen älteren VW-Bus. Und trotzdem fällt er damit überall auf. Denn in großen roten Buchstaben steht auf seinem Wagen: "Beichtmobil – Versöhnung mit Gott und den Menschen". Bei Großveranstaltungen wie dem Weltjugendtag 2005 in Köln, aber auch einfach mal nur für ein paar Stunden auf einem Rastplatz bietet Pater Hermann-Josef Hubka den Menschen unterwegs die Möglichkeit zum Gespräch an – ein Angebot, nicht nur für Verkehrssünder.
Vollgas nur auf dem Rasen
Junge Fußballer fordern "Runter vom Gas!"
"Besser langsam und sicher zum Ziel als schnell ins Grab" und "Verkehrsregeln sind Spielregeln, daran halten wir uns", so oder ähnlich lauteten viele der Überschriften, unter denen sich über 100 A-Jugend-Fußballmannschaften für die Kampagne "Runter vom Gas!" fotografieren ließen. Die Botschaft der Nachwuchsfußballer ist deutlich: Fairplay gilt auch im Straßenverkehr.
Sicherheitsrisiken werden teuer
Weniger Schmerzensgeld bei rücksichtslosem Verhalten
Wer bewusst Sicherheitsrisiken eingeht oder sich rücksichtslos verhält, riskiert nicht nur Leben und Gesundheit: Er hat bei einem Unfall auch weniger Ansprüche, etwa auf Schmerzensgeld oder auch auf eine Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Das machen aktuelle Gerichtsurteile deutlich.
3. Sonntag im November
Weltgedenktag der Straßenverkehrsopfer
Täglich bestimmen Meldungen über Unfälle im Straßenverkehr die Zeitungen. Ganz besonders schlimm sind Unfälle, bei denen ein Mensch sein Leben verliert. Zwar sinkt die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland erfreulicherweise schon seit Jahren, dennoch besteht kein Anlass für Zufriedenheit oder Freude: Immer noch stirbt im Durchschnitt alle zwei Stunden ein Mensch auf deutschen Straßen und jede Minute wird ein Mensch bei einem Verkehrsunfall verletzt.
Kooperatives Studium
Auto studieren und Geld verdienen
Viele Studenten müssen nebenher Geld verdienen. Andere werden quasi fürs Studieren bezahlt. "Kooperatives Studium" heißt das Zauberwort. Gerade im Bereich "Automotive/ Fahrzeugtechnik" bieten sich so viele Einstiegsmöglichkeiten in ein finanziell abgesichertes Studium und ein vielseitiges Arbeitsfeld.
Schleuderschutz
ESP: Auch in Kleinwagen immer öfter
Der Schleuderschutz ESP wird allmählich auch in Kleinwagen serienmäßig. Ein Rundgang über die IAA 2009 zeigt aber, dass manche Hersteller für einen niedrigen Preis doch noch an der Sicherheit sparen wollen. Bei anderen kostet das Stabilitätsprogramm einen teils erheblichen Aufpreis. Gerade aber für Fahranfänger lohnen sich Investitionen in die eigene Sicherheit, denn sie haben im Straßenverkehr das höchste Risiko.
Amulett
Vollbremsung für Fußgänger
Wenn Kinder plötzlich zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Straße springen, geht es manchmal um Sekundenbruchteile. Autofahrer müssen hellwach sein und schnell reagieren, um Unfälle zu verhindern. Das Forschungsprojekt AMULETT, an dem u.a. der Fachbereich Höchstfrequenztechnik der Technischen Universität München mitarbeitet, entwickelt ein Sicherheitssystem, das Fußgänger frühzeitig – auch durch Hindernisse hindurch – erkennen kann. Im Ernstfall soll es sogar eine automatische Notbremsung auslösen und so Zusammenstöße vermeiden oder ihre Folgen mildern.
Autofrei
Erlebnistage ohne Abgase und Staus
Alljährlich begehen am 22. September Umweltverbände und Aktionsbündnisse weltweit den "autofreien Tag" und appellieren, einmal aufs Auto zu verzichten und den CO2 Ausstoß zumindest für einen Tag zu senken. Da der Aktionstag in diesem Jahr auf einen Dienstag fällt, wird sich am alltäglichen Berufsverkehr kaum etwas ändern. An den regionalen autofreien Sonntagen sieht das anders aus: Dann erobern Fußgänger, Jogger, Radfahrer und Inliner die für diesen Tag für den motorisierten Verkehr gesperrten Landstraßen und Innenstädte.
Abwrack-Prämie
Verschrottung erhöht die Sicherheit
Sie dient in erster Linie dazu, in der Wirtschaftskrise die heimische Automobilwirtschaft mit ihren Zulieferbetrieben zu stützen. Doch die Abwrack-Prämie wirkt sich auch positiv auf die Verkehrssicherheit aus. Denn je mehr Autos mit moderner Fahrzeugsicherheitstechnik ausgestattet sind, desto sicherer wird der Verkehr auf unseren Straßen.
Montag – Tanktag
Wer freitags tankt, zahlt mehr
Wer vor dem Wochenende den Tank auffüllt, muss besonders tief in die Tasche greifen. Wer montags an die Zapfsäule rollt, fährt dagegen am günstigsten. Zu dieser Erkenntnis kommt der ADAC, der die durchschnittlichen Tageskraftstoffpreise des Jahres 2008 untersucht hat. Demnach lagen die Preise für Benzin und Diesel an den Montagen um mehr als drei Cent unter den Freitagspreisen.
Filmpreis "Runter vom Gas!"
Gefährliches Leistungsdenken am Steuer
Im Vorprogramm eines Kinofilms wird normalerweise für Eis, chice Klamotten und neue Filme geworben. In den vergangenen Wochen gab es jedoch auch einen sehr nachdenklich stimmenden Spot zu sehen: Schulschluss. Kinder verlassen fröhlich die Schule. Auf dem Schulhof bleibt ein wartendes Mädchen zurück. Es wird klar: Das Mädchen soll abgeholt werden. Nach einiger Zeit holt es ein Handy aus seiner Tasche und wählt. Dann der Szenenwechsel: Das Handy klingelt. Es liegt auf der Straße, daneben eine bereits zugedeckte tote Person. Im Hintergrund sieht man, wie gerade ein Warndreieck aufgestellt wird. "Runter vom Gas" lautet die Botschaft, die sich lautlos einblendet.
Ring-Taxi
In zehn Minuten durch die "Grüne Hölle"
Die Nordschleife des Nürburgrings gilt als schönste, anspruchvollste und längste Rennstrecke der Welt. Die "Grüne Hölle" heißt sie im Volksmund. Das ganze Jahr über pilgern, wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen, Tausende von Rennsportfans in die Eifel, um selbst über den Kurs zu fahren, oder anderen dabei zuzusehen. Wieder andere setzen sich für ein ganz besonderes Erlebnis ins Fahrzeug eines Profis. Sie buchen eines der zahlreichen Ring-Taxis.
Vatertag
Keine "Himmel-Fahrt" unter Alkoholeinfluss
Auch am 21. Mai, dem Fest "Christi Himmelfahrt", werden viele Väter und solche, die es irgendwann vielleicht noch werden wollen, zu ihren Vatertagsausflügen aufbrechen. Erfahrungsgemäß wird es dann auf den Straßen gefährlicher als an anderen Tagen. Die meisten Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss passieren an diesem Feiertag, nicht, wie häufig angenommen, an Fasching oder Silvester. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat rät daher allen, die den Vatertag ausgiebig feiern möchten, die Autoschlüssel daheim zu lassen, Fahrgemeinschaften zu bilden, vorher abzusprechen, wer nüchtern bleibt, oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Motorroller
Zweiräder immer beliebter
Hohe Kraftstoffpreise und die Wirtschaftskrise haben etwas ins Rollen gebracht: Motorroller werden als Verkehrsmittel immer beliebter. Während die Zahl der Neuzulassungen von Motorrädern und Autos 2008 deutlich sank, kletterten die Verkaufszahlen bei den so genannten Kraftrollern über 125 Kubikzentimeter Hubraum nach Mitteilung des Industrieverbands Motorrad (IVM) um mehr als 56 Prozent. Auch Leichtkrafträder und leichte Motorroller wurden 2008 mehr gekauft.
Quiz-Taxi
"Meine Beifahrer können sich sicher fühlen"
Er fährt mit dem Taxi durch die Städte, lässt Fahrgäste einsteigen. Doch kaum schnallen sie sich an, geht die Sirene los. "Quiz-Taxi!" Moderator Thomas Hackenberg war mittlerweile schon in halb Deutschland unterwegs. Er ist Fahrer und Quizmaster in einem. Und wären es rund um die Fragen spannend zugeht, steht auf der Fahrt durch den Stadtverkehr die Sicherheit im Vordergrund.
AXA Verkehrssicherheits-Report
Deutsche: die besten, aber auch aggressive Autofahrer
Deutschland hat laut einer europäischen Umfrage die besten Autofahrer – allerdings bezeichnen nach Angaben des AXA Verkehrssicherheits-Reports selbst 47 Prozent der Deutschen den Fahrstil der Bundesbürger als aggressiv.
Runter vom Gas
Promi-Einsatz für Verkehrssicherheit
Bewegende Bilder gingen am 19. August 2008 um die Welt: Superschwergewichtler Matthias Steiner hatte bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille im Gewichtheben gewonnen. Bei der Siegerehrung hielt der stärkste Mann der Welt mit Tränen in den Augen ein Foto seiner vor einem Jahr bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten Frau in die Kameras. Seit August vergangenen Jahres unterstützt Matthias Steiner die Verkehrssicherheitsaktion des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates „Runter vom Gas!“. Er ist einer von vielen Prominenten, die für die Aktion werben.
Alarm für "Christoph 4"
Mit dem Rettungshubschrauber im Einsatz
Wie jeden Morgen gibt Rettungsassistent Volker Hubrich über Funk die Meldung ab: "Christoph 4 einsatzbereit". Es ist 7 Uhr und die Leitstellen bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten in der Umgebung von Hannover wissen nun, dass sie im Ernstfall den Hubschrauber anfordern können. Schon nach ein paar Minuten kommt über Funk der erste Auftrag: "Hier Leitstelle Hannover - fliegen Sie nach Celle. Mann mit Herzinfarkt."
Rallye fahren
Wenn der Beifahrer im Gebetbuch liest
Mal auf Schotter, mal auf Schnee und Eis, mal auf griffigem Asphalt , mal auf sandigem Untergrund – Rallye fahren heißt Kampf um die Bestzeit auf immer wieder neuen Strecken. Für Niki Schelle, Rallyepilot, Moderator und Testfahrer für das Motorsportmagazin Grip und Männer TV, macht das die Faszination am Rallyesport aus. Der Chef von Suzukis
Rallye Junior Team Germany erläutert aber auch, dass vieles, was im Rallyesport gilt, auch im normalen Straßenverkehr für mehr Sicherheit sorgt.
Alkohol am Steuer
Lewis Hamilton sagt "Never"
Mit 23 Jahren und 300 Tagen ist Lewis Hamilton jüngster Weltmeister in der Formel-1-Geschichte geworden. Auf der Pole Position steht der 23-Jährige auch beim Kampf gegen Alkohol am Steuer. "Es ist leicht, die richtige Entscheidung zu treffen: Niemals Alkohol trinken und fahren", betont der junge Brite.
Anruf statt Parkschein
Handyparken ist im Kommen
Keine hektische Suche mehr nach Kleingeld. Kein Dauerlauf mehr zum nächsten Parkscheinautomaten. Ein Anruf genügt. In 22 deutschen Städten können die Parkgebühren mittlerweile per
Handy gezahlt werden. Tendenz steigend.
Car to Car-Kommunikation
Staffellauf der Warnmeldungen
Herbstliche Straßenverhältnisse - in einem Waldstück liegt viel nasses Laub und es ist gefährlich glatt. Feine Sensoren eines Fahrzeugs, das diese Kurve passiert, registrieren die glatte Fahrbahn und melden sie an andere Fahrzeuge weiter. "Achtung, wir nähern uns einer Kurve mit erhöhter Glättegefahr", empfangen nachfolgende und entgegenkommende Fahrzeuge die Warnmeldung. Die Fahrer können sich rechtzeitig auf die kritischen Straßenverhältnisse einstellen. Und beinahe wie ein Staffelstab wird die Warnmeldung von einem zum nächsten Fahrzeug immer weitergegeben.
Safety Stars
Grünes Licht für die besten Fahranfänger
Zum sechsten Mal sucht
Renault im Rahmen der Initiative „
Safety Stars“ zusammen mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und weiteren Partnern „Deutschlands beste Fahranfänger“.
Autobahnkirchen
Kurz mal innerlich auftanken
Autobahnkirchen liegen mit stetig steigenden Besucherzahlen im Trend. Nach Schätzungen besuchen jährlich über eine Million Reisende die 31 Kirchen und Kapellen an Deutschlands Autobahnen. Die Autobahnkirchen laden zum stillen Gebet oder einfach zum kurzen Verweilen ein. Viele Besucher kommen, um einfach schnell mal ein bisschen innerlich aufzutanken.
Lieber jung als alt
DEKRA: Clever fahren mit jungen Gebrauchten
Junge Gebrauchte sind oft wirtschaftlicher und vor allem viel sicherer als alte Autos. Zu diesem Ergebnis kommt eine DEKRA-Studie. Viele Fahranfänger können sich nur ein gebrauchtes Auto leisten. Beim Blick in den Geldbeutel entscheiden sie sich dann oft für ein Auto, das schon etliche Jahre auf dem Buckel hat und deshalb wenig kostet. Aber: Billig ist nicht günstig.
Auto ohne Fahrer
Laser-Sensoren steuern Autos von morgen
Ein schwarzer Wagen fährt über den großen Platz vor der Aschaffenburger Stadthalle. Er stoppt, wendet und fährt zurück. Am Steuer sitzt niemand. Wie bitte? "Sicher eine Fernsteuerung! Nein? Wie geht denn das?", fragen Passanten. Einer der Ingenieure, die die Präsentation des Ibeo Lux Im Rahmen der Safety Expo begleiten, erklärt es: Das Fahrzeug fährt von selbst.
Neue Speichenreflektoren
360 Grad Sicherheit
Neuartige Speichenreflektoren machen Fahrräder bei Dunkelheit rundum sichtbar. Die Clips aus Reflexmaterial werden einfach an die Speichen gesteckt und sorgen dafür, dass Radfahrer schon in der Dämmerung besser gesehen werden.
Prüfende Röntgenstrahlen
Durchblick: Nie mehr das falsche Überraschungs-Ei
„Wenn ich nur wüsst´, was drinnen ist“, denkt sich mancher und schüttelt reihenweise Überraschungseier, um vielleicht herauszuhören, ob eine Sammelfigur drinnen ist. In der Automobilindustrie werden Messtechniken angewandt, mit denen ein Ü-Ei leicht untersucht werden könnte, ohne Alufolie und Schokolade zu entfernen. Diese Techniken helfen, Kosten zu sparen, und machen die Fahrzeuge und den Straßenverkehr sicherer.
Navi-Namen
Wenn Susi und Uschi durch die Straßen lotsen
Straßenkarten auf dem Schoß des Beifahrers sind out. Immer mehr Autofahrer lassen sich heute von einem Navigationssystem durch die Straßen lotsen. Das Navi ist für viele mittlerweile zum ständigen Begleiter im Auto geworden. Mancher hat sogar eine so enge Beziehung zu ihrem Gerät aufgebaut, dass er ihm nach einer Umfrage der „Europ Assistance Gruppe“ einen Namen gibt. Platz eins der beliebtesten Navi-Namen: Lisa.
Theorieprüfungen am PC
Mit der Maus zum Führerschein
Seit dem 1. Januar 2008 legen in Berlin und Brandenburg alle Fahrschüler ihre Theorieprüfung am PC ab. So haben es die Prüforganisation DEKRA, die zuständigen Landesbehörden und die Fahrlehrerverbände der beiden Bundesländer beschlossen. Das neue, computergestützte System soll die Wissensabfrage verständlicher machen und auch besser vor Manipulationen schützen.
Schwarze Autos – häufiger Unfälle
Helle und leuchtende Farben machen Autos sicherer
Australische Wissenschaftler haben umfassende Unfallstatistiken ausgewertet und dabei interessante Ergebnisse ermittelt: Schwarze Autos sind häufiger in Unfälle verwickelt als Fahrzeuge in anderen Farben.
75 Jahre Autoradio
Wichtigstes Autozubehör feiert Geburtstag
Längst ist das Autoradio das Lieblings-Zubehör des deutschen Autofahrers. Vor 75 Jahren kam das erste Autoradio in Europa auf den Markt. 1932 stellte Blaupunkt auf der Berliner Funkausstellung den „Autosuper 5“ vor. Die "Musiktruhe auf Rädern" wog 15 Kilo und hatte mehr als zehn Liter Volumen. Der stolze Preis: 465 Reichsmark, damals ein Drittel des Preises eines Autos.
Radarfalle feiert Jubiläum
50 Jahre Blitzen für die Sicherheit
Wer als erster Verkehrssünder von einer Radarfalle geblitzt wurde, ist – vielleicht aus Gründen des Datenschutzes – nicht überliefert. Vor 50 Jahren wurde erstmals in Deutschland ein Radargerät eingesetzt, um die Geschwindigkeit zu messen und Raser zu überführen. In Düsseldorf wurde 1957 die erste Anlage in Betrieb genommen.
"Mit einem Lächeln im Gesicht"
Wie sich Messe-Hostessen die Autofahrer wünschen
Bei einer großen Publikumsmesse wie der Internationalen Automobilausstellung (IAA) kommt kein Automobilhersteller ohne gut aussehende Messe-Hostessen aus. Meist sind es Studentinnen, die sich auf der Messe ihre Studienkasse etwas aufbessern und freundlich und kompetent die neuesten Entwicklungen präsentieren. Wir haben die Hostessen auf der 81. Internationalen Automobilausstellung gefragt: „Was ist für Sie ein guter Autofahrer?“
Aufschrei für Verkehrssicherheit
WHO-Spots „Ahhhhhhhhhhhhh!“
Ein Stau, vielleicht vor einer Ampel. Ein Fahrer kommt mit seinem Auto zum Stehen. Als er zum Wagen neben ihm blickt, sieht er in die Augen eines jungen Mädchens. Von der Rückbank aus starrt es den Fahrer empört an. Er schaut irritiert weg, doch auch von der anderen Seite sehen ihn ein Fahrer und ein Beifahrer entsetzt an. Mit einem Mal schreien alle um ihn herum gleichzeitig wie panisch im Chor los: „Ahhhhhhhhhhhhh!“ Da endlich merkt der Fahrer, was falsch ist, was er vergessen hat. Schnell legt er den Sicherheitsgurt an und der Chor verstummt.
Traktoren
Treckerkult und erhöhte Unfallgefahr
Im Herbst tuckern sie wieder über die Straßen. Für andere Verkehrsteilnehmer heißt es dann wieder besonders aufmerksam und vorsichtig zu fahren. Traktoren sind für Autofahrer oft ein Ärgernis. Immer mehr werden alte Landmaschinen aber auch zu wahren Kultobjekten und Sammlerstücken: etwa Traktoren von Porsche, Deutz, Hanomag oder Lanz.
Notfallseelsorger im Einsatz
Ein Unfalltod hinterlässt tiefe Wunden
Als Wolfgang B. (Name geändert) an diesem Morgen von der Rettungsleitstelle verständigt wird, weiß er, dass er zu keinem einfachen Einsatz gerufen wird. Aber welcher Einsatz ist für einen Notfallseelsorger schon einfach? Der 67-Jährige soll einer Mutter die Nachricht überbringen, dass ihre 15-jährige Tochter in der Nacht bei einem Verkehrsunfall getötet wurde. Vier junge Leute waren zusammen mit dem Wagen auf der Bundesstraße unterwegs. Aus ungeklärter Ursache war das Fahrzeug ins Schleudern geraten, von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Zwei Personen wurden schwer, eine leicht verletzt. Das Mädchen erlitt jedoch so schwere Verletzungen, dass es sofort tot war.
Zehn Gebote für Autofahrer
Wer wie der Teufel fährt, kann nicht auf Schutzengel zählen
„Du sollst nicht töten.“ Das sicherlich bekannteste der zehn christlich-jüdischen Gebote steht auch als zentraler Punkt in den Zehn Geboten für Autofahrer, die der Vatikan nun herausgegeben hat. Die römisch-katholische Kirche ruft damit zu Rücksicht und fairem Umgang im Straßenverkehr auf. Die Zehn Gebote appellieren aber nicht nur an die Sicherheit. Das fünfte Gebot fordert, dass stolze Autobesitzer ihr Gefährt nicht als Statussymbol oder Zeichen der Macht ansehen sollen.
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Shell Eco-marathon 2007
Kleiner Verbrauch, großer Triumph
25.06.07 - Mit einem Liter Kraftstoff möglichst weit kommen und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich ausstoßen. Die Grundregel des Shell Eco-marathons ist recht einfach. Bereits zum 23. Mal fand der Shell Eco-marathon in diesem Jahr statt. Vom 11. bis 13. Mai 2007 hatten 262 Teams von Universitäten und Fachhochschulen aus 20 Ländern ermittelt, wer die besten Lösungen zum Spritsparen hat. Unter den Teilnehmern waren in diesem Jahr auch acht Mannschaften aus Deutschland, nämlich von Schulen und Hochschulen aus Chemnitz, Merseburg, Offenbach, Offenburg, Rosenfeld, Ruppin, Stralsund und Trier.
Automatische Rettungssysteme
„eCall“ soll schnelle Hilfe holen
24.06.07 - Eine schreckliche Vorstellung: Auf dem Heimweg von der Disco kommt das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, überschlägt sich und der Fahrer wird schwer verletzt. Erst am nächsten Morgen wird das Unfallfahrzeug entdeckt und die Rettungskräfte können nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Vielleicht hätte er durch schnelle Hilfe gerettet werden können. Um auch dann eine schnelle Rettung zu ermöglichen, wenn niemand den Unfall beobachtet und der Fahrer zum Beispiel bewusstlos oder eingeklemmt ist, wurde das Rettungskonzept „eCall“ entwickelt und vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in einem Forschungsprojekt getestet.
Schocktherapie
Heftige Botschaften und zweideutige Anspielungen
24.06.07 - Junge Fahrer wünschen sich eine zielgruppen- und typengerechte mediale Begleitung. Dabei sollen heftige Botschaften die Konsequenzen von Fehlverhalten aufzeigen und für eine Schockwirkung sorgen. Außerdem sollen zweideutige Aussagen sicherstellen, dass darüber nachgedacht werden muss. Das erarbeiteten Ende April die Teilnehmer der bundesweiten Jugendtagung des DVR und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Motorrad-Trial
Balanceakt: Starke Frauen auf zwei Rädern
11.05.2007 - Über zwei überdimensionale Treppenstufen führt eine schmale Bahn den Hang hinauf. Rote Pfeile markieren rechts und links die Strecke. Zwischen den Pfeilen muss Rosita Leotta durch, dann oben eine spitze Kehre nehmen und wieder den Hang hinunter. Die 17-Jährige steuert mit viel Gefühl und Geschick ihre 2-Takt-Maschine durch die Sektion. Nur einmal muss sie kurz den Fuß absetzen. Ein Strafpunkt. Dennoch ist die hübsche Deutsch-Italienerin an diesem Wochenende mit den ersten beiden Läufen zur Deutschen Frauenmeisterschaft im Motorrad-Trial nicht zu schlagen.
Über Stock und Stein zum Höhenrekord
Auf vier Rädern auf 6.646 Meter
11.05.2007 - „Das Schwierigste ist es, volles Bewusstsein zu behalten, nicht die Konzentration zu verlieren“, erklärt Matthias Jeschke. Der deutsche Extremfahrer aus der Nähe von Limburg hält seit zwei Jahren den Höhenweltrekord für Kraftfahrzeuge. Aufgestellt hat er den Rekord am Ojos del Salado in den chilenischen Anden. Bis auf 6.358 Meter war er im Jahr 2005 am höchsten Vulkan der Erde gekommen. Auch am 7. März dieses Jahres hat sich Matthias Jeschke wieder auf den Weg zu einem neuen Höhenrekord gemacht – erneut am Ojos.

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Fotoreporter im Verkehr
Sicherheit geht vor Schnappschuss
11.05.2007 - „Viele Tausend Leser haben bereits mitgemacht und ihre schrägsten, verrücktesten und spektakulärsten Fotos geschickt. Wir sind begeistert! Werden auch Sie Leser-Reporter“, wirbt eine große deutsche Boulevard-Zeitung auf ihrer Webseite. „Es ist ganz einfach: Sie machen „klick“ und wir zahlen!“ 500 Euro erhalten Fotoreporter als Belohnung, wenn das Bild abgedruckt wird. Fotohandys und Digitalkameras machen aus Augenzeugen Fotoreporter. Doch im Straßenverkehr muss die Motivjagd Grenzen haben.
Rennsport-Nachwuchs mit berühmtem Namen
Marlene Dietrich gibt Gas
22.03.2007 - Sie ist blond, sieht gut aus und trägt einen berühmten Namen: Doch Marlene Dietrich aus Mannheim ist keine Schauspielerin, kein blonder Engel auf einer Showbühne. Die 22-Jährige ist in einer ganz anderen Welt zu Hause. Sie betreibt professionellen Rennsport, startet in diesem Jahr in der Formel BWM Deutschland-Meisterschaft.
Rücksicht statt Regeln
Gemeinde schafft Verkehrsschilder ab
22.03.2007 - „Man muss den Verkehr gefährlicher machen, damit er sicherer wird.“ Das sagt kein Betrunkener am Stammtisch, sondern ein Fachmann für Verkehrsplanung. Der Niederländer Hans Monderman betreut das EU-Projekt "Shared Space". Das niedersächsische Bohmte nimmt als einzige deutsche Kommune an dem Projekt teil und will in zwei Jahren im Zentrum ganz ohne Verkehrszeichen auskommen.
Fahr mit Verantwortung
Stars fordern wahre Größe
22.03.2007 - „Raser sind so sexy“, sagt VIVA-Moderatorin Collien Fernandes. „Raser bekommen so viel Respekt“, meint Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm. „Raser haben so viel Grips“, betont TV-Moderatorin Sarah Kuttner. Und alle drei Stars zeigen mit einer Winzigkeit zwischen Daumen und Zeigefinger, wie viel sie von Rasern im Straßenverkehr halten. Nämlich nichts. Die drei werben in der neuen Verkehrssicherheitskampagne "Hast du die Größe? Fahr mit Verantwortung" für mehr Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr.
XXL-Brummis
Gigaliner – Kaum zu überholen
01.03.2007 - Eine Bahn im städtischen Hallenbad ist meistens 25 Meter lang. Noch etwas länger sind die Gigaliner, die mit Ausnahmegenehmigungen bereits in fünf Bundesländern unterwegs sind. Die teilweise auch schon als „Monster-Trucks“ bezeichneten Riesen sind bis zu 25,25 Meter lang und auf Landstraßen praktisch nicht zu überholen. Nicht nur das Bundesverkehrsministerium sieht die Gigaliner kritisch und warnt vor Sicherheitsrisiken.
Vernünftiger als manche Menschen
Wie Schimpansen sicher über die Straße kommen
01.03.2007 - Mancher Verkehrsteilnehmer könnte sich am Verhalten unserer weitläufigen Verwandten durchaus ein Beispiel nehmen. Wenn eine Schimpansengruppe eine von Menschen angelegte Straße quert, so geschieht das nämlich überaus vorsichtig. Die schottische Psychologin Kimberley Hockings konnte im westafrikanischen Guinea Erstaunliches beobachtes: Die stärksten Männchen nehmen die Weibchen und Jungtiere in die Mitte und fungieren praktisch als Schülerlotsen.
BG/DVR-Jugendaktion 2006
Gewinnerin startet durch
01.02.2007 - Susan Rost aus Altenburg in Thüringen heißt die glückliche Gewinnerin des ersten Preises der BG/DVR-Jugendaktion 2006. Im Rahmen einer kleinen Feier in der Bezirksstelle der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Dresden durfte die Zahnarzthelferin einen neuen Mazda 2 entgegennehmen. Der kleine rote Flitzer ist Teil des ersten Preises, eines SAFE-NET PLUS Fahrtrainings.
Videobeweis
„YouTube“-Video überführte Raser
01.02.2007 - YouTube
www.youtube.com ist weltweit das führende Videoportal im Internet. Laut Wikipedia werden bei YouTube täglich etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen (Stand Oktober 2006). Auch ein Mann aus Norwegen stellte ein eigenes Video auf der Plattform ein. Das Filmchen zeigte ihn bei einer wilden Fahrt auf norwegischen Straßen. Dabei war auch die Tachonadel zu sehen mit einer Geschwindigkeit von 240 km/h.
Geschwindigkeit
Radarfalle blitzt auch Anwohner
01.02.2007 - Über Raser in ihrer Straße beschwerten sich in Witten mehrere Anwohner: Die Polizei solle doch endlich mal Kontrollen durchzuführen. Dem Wunsch kamen die örtlichen Gesetzeshüter prompt nach und legten sich mit einer Laserpistole auf die Lauer.
Führerschein auf Probe
Was passiert, wenn was passiert?
21.12.2006 - Endlich 18, man übt, nimmt brav seine Fahrstunden und büffelt die Theorie, besteht die Prüfung – und dann bekommt man den Führerschein doch nur auf Probe. Zur Bewährung sozusagen. Aber was heißt das ganz genau? Was passiert, wenn was passiert?
Urteil
Keine Rente für Raser
21.12.2006 - Wer auf dem Weg zum Arbeitsplatz grob fahrlässig und rücksichtslos einen Unfall verursacht, hat keinen Anspruch auf eine Verletztenrente durch die Berufsgenossenschaft. Das entschied das hessische Landessozialgericht in Darmstadt. Der Kläger hatte bei Dunkelheit vor einer Bergkuppe und einer Rechtskurve eine Fahrzeugkolonne überholt – mit katastrophalen Folgen.
Straßenbauer
Damit der Verkehr rollt
21.12.2006 - Dröhnend schiebt sich die Asphaltfräse vorwärts. Stück für Stück entfernt Frank Kaiser mit der großen Maschine den brüchig gewordenen Fahrbahnbelag. Auf diesem Autobahnabschnitt wird die Fahrbahndecke erneuert – ein Fall für Straßenbauer wie den 24-Jährigen.
Schwer auf Achse
Im Schneckentempo von A nach B
29.11.2006 - 252 Tonnen wiegt der Generator, der von einem Kraftwerk in Köln-Niehl zum Hafen und von dort per Schiff weiter nach Kiel transportiert werden soll. Sieben Meter lang, vier Meter breit, 4,16 Meter hoch – plus etwa einen Meter Höhe der Ladefläche etc., macht ca. 5,20 Meter Transporthöhe. Aber die spielt bei diesem Nachteinsatz keine Rolle, denn der Transport geht nur etwa zwei Kilometer überwiegend durch Hafengelände, keine Brücke, keine schwierigen Engpässe. Ein Routinejob für Burkhard Sterz, Projektplaner bei der Felbermayr Schwerlast GmbH. Er ist spezialisiert auf den Transport von Schwergewichten und Übergrößen. Als es um 22 Uhr los geht, rollt die schwere und vor allem auch wertvolle Fracht im Schneckentempo vorwärts.
Radarfalle
Denkzettel für jungen Raser
29.11.2006 - Mehr Zeit, über seinen Fahrstil nachzudenken, hat wohl bald ein 19-jähriger Fahrer – und zwar in Bus und Bahn. Seinen Führerschein wird der junge Mann erst einmal wieder abgeben müssen. Wie es dazu kam? Er hatte eine Radarfalle ausgetrickst und wurde von einer Zivilstreife gestellt.
Deutscher Meister der Staplerfahrer
Schnell, geschickt und sicher
29.11.2006 - Seit vier Jahren hat Benjamin Empl den Staplerführerschein. Seitdem fährt er beinahe täglich Gabelstapler. Normalerweise be- und entlädt er in einer Chipsfabrik in Donauwörth Lkw. Dass er im Umgang mit seinem Gerät sehr schnell, geschickt und sicher arbeiten kann, zeigte er bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft der Staplerfahrer. Auf dem Aschaffenburger Schlossplatz setzte er sich im Viertelfinale zunächst gegen den Vorjahrsmeister durch und gewann schließlich auch noch das Finale.
Schrauberrennen im Flughafen-Hangar
Gas geben mit dem Akkuschrauber
01.11.2006 - Elf Teams von neun Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz trafen sich Mitte Oktober in Hildesheim zu einem mehr als ungewöhnlichen Event: In einem Flughafen-Hangar traten sie mit selbstgebauten Fahrzeugen gegeneinander an. Einzige Gemeinsamkeit der Gefährte: Alle werden von einem Akkuschrauber angetrieben. Zum vierten Mal veranstaltete die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim das Akkuschrauberrennen.
Bei Flugzeugschleppern gilt „Safety first“
Mit dem Jumbo huckepack
01.11.2006 - Frankfurt, Flughafen Rhein-Main. Auf dem Vorfeld steigt Jens Bayer gerade wieder in seinen Flugzeugschlepper. Auf dem Monitor erscheint bereits sein nächster Job. Eben hat er eine kleine Propellermaschine bewegt. Jetzt ist ein Airbus A 340 von seiner Parkposition zu schleppen. Seit elf Jahren schleppt der 42-Jährige Flugzeuge zu den Gates, oder pusht sie aus ihren Parkpositionen – ein Job, bei dem ein Höchstmaß an Sicherheit gefragt ist. Jeder Fehler könnte gewaltige Folgen nach sich ziehen, von Verspätungen im Flugbetrieb über Sachschäden in Millionenhöhe bis hin zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten.
Freitag, der 13.
Mehr Unfälle am "Unglückstag"?
01.11.2006 - Für viele Menschen gilt Freitag, der 13. als Unglückstag. Doch statistisch gesehen ist die Angst vor diesem Datum völlig unbegründet. Zwar gab es in Deutschland im Jahr 2005 am einzigen „Unglücksfreitag“ (13. Mai) mehr Unfälle als im Durchschnitt aller Wochentage. Doch die Statistik zeigt, dass es wesentlich unfallträchtigere Wochentage gab.
Verkehrsünder
Wer Punkte in Flensburg hat, fährt gefährlicher
Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat untersucht, ob Fahrer, die Punkte in Flensburg haben, gefährlicher fahren als Fahrer ohne Eintrag in der Verkehrssünderkartei. Das Ergebnis: Der Eintrag im Verkehrszentralregister lässt einen klaren Rückschluss für das Verkehrsrisiko zu.
Kfz-Mechatroniker
Analysieren statt feilen
„Kraftfahrzeugmechaniker“ war jahrzehntelang der Traumberuf vieler junger Männer. Rund 75.000 überwiegend männliche Auszubildende wurden vom Statistischen Bundesamt 2001 in diesem Beruf gezählt. Mit einem Anteil von 7,5 Prozent an allen Ausbildungsberufen lag der Kfz-Mechaniker damit unangefochten vor dem Elektroinstallateur und den Malern und Lackierern.
Panikattacken
Wenn die Angst mitfährt
Angst ist kein guter Begleiter – vor allem nicht für Verkehrsteilnehmer. Denn wer Angst bekommt, hat sein Verhalten nicht immer unter Kontrolle. Fehlreaktionen können die Folge sein. Oft sind es gerade gefährliche Fahrmanöver anderer, die Autofahrern Angst machen.
WM-Verkehr
Die Welt unterwegs bei Freunden
Spätestens wenn ab 9. Juli der Ball durch die WM-Stadien rollt, ist damit zu rechnen, dass der Verkehr auf manchen Strecken zum Erliegen kommt. Vor allem rund um die WM-Arenen in den 12 Spielorten müssen sich Autofahrer auf Staus und zähflüssigen Verkehr einstellen. Doch auch jetzt im Vorfeld der Weltmeisterschaft wird den Verkehrsteilnehmern durch Baustellen viel Geduld abverlangt.
DVR-Forschungsprojekt
Mach mit bei „Training individuell“
Du bist zwischen 18 und 25 Jahre alt und hast selbst schon einmal einen Unfall gehabt? Du hast Lust, an einem Forschungsprojekt des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e. V. (DVR) teilzunehmen und Fragen zu deinen Erfahrungen zu beantworten?
Drogen am Steuer
Auf gleicher Augenhöhe
„Flexibilität“, „Selbstständigkeit“, „Unabhängigkeit“, „in den Urlaub fahren können“, „nicht mehr auf Eltern angewiesen sein“ … Auf einem großen Plakat sammeln die Fahrschüler Vorteile, die ihnen der Führerschein bringt. „Das alles könnt ihr vergessen, wenn ihr mit Drogen im Straßenverkehr erwischt werdet oder einen Unfall baut“, sagt Mate Pasalic, zerreißt das Plakat langsam in kleine Stücke und lässt sie zu Boden fallen. Das sitzt.
Auto-Tuning
Beliebt und bedenklich - Tuning Trend "Böser Blick"
Wer im allgemeinen Serienlook der Fahrzeuge seine persönliche Note sucht, für den wird Tuning interessant. Wie auch bei anderen optischen oder akustischen Tuning-Kits geht es auch beim „Bösen Blick“ darum, seinem Auto ein individuelles Gesicht zu geben. Doch zu welchem Preis? Ein Tuningtrick, der Autos wesentlich aggressiver und bedrohlicher aussehen lässt, ist sehr bedenklich. Gerade im Straßenverkehr sind oft genug viel zu viele negative Emotionen im Spiel.
So funktionieren Notrufsäulen
Erst die Klappe halten, dann um Hilfe rufen
Bei Unfall oder Panne – wer Hilfe rufen muss, kann dies an einer der mehr als 20.000 Notrufsäulen an Deutschlands Straßen oder per Handy tun. Damit der Notruf auch ankommt sollte man nicht in Panik verfallen.
Aquaplaning
Schon gewusst? - Ab 80 fährst du Wasserski
Aquaplaning entsteht, wenn das Wasser zwischen Reifen und Fahrbahn nicht schnell genug verdrängt werden kann. Bei 80 km/h müssen pro Sekunde bis zu 25 Liter Wasser verdrängt werden. Selbst neue Reifen kommen da an ihre Grenzen. Und schon bei wesentlich niedrigerem Tempo kann das Auto während der Fahrt „aufschwimmen“.
Unfallursache Stress
Stress blockiert das Gehirn
Hast du dich auch schon mal gestresst hinters Steuer gesetzt? Richtig dosiert erhöht Stress sogar die Leistungsfähigkeit. Negativ wirkt anhaltender, starker Stress. Er ist auf Dauer gesundheitsschädlich und führt im Straßenverkehr zu Fehlverhalten und Fahrfehlern.
Aufbauseminar für Fahranfänger
Punkte in der Probezeit
Wer während seiner Probezeit Verkehrsregeln übertritt und dafür mit Bußgeld und Punkten in Flensburg bestraft wird, muss ein Aufbauseminar für Fahranfänger besuchen. Dieses Seminar führen nur dazu berechtige Fahrschulen durch.
Saturday Nightfever
Wie geht’s nach der Disko nach Hause?
Die Fahrt zur Disko ist für viele kein Problem. Irgendwo bietet sich eine Mitfahrgelegenheit oder man hat selber schon den Führerschein. Außerdem wächst das Netz der Diskotaxis und Nachtbusse, die den Diskobesuch sicherer machen sollen. Dennoch sind viele Jugendliche für die Fahrt auf das Auto angewiesen. Und nach dem Diskospaß stellt sich für manchen die Frage, wie er nach Hause kommt.
Alkohol und Drogen am Steuer
Erzähl von deinen Erfahrungen!
Die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern ist zentrale Aufgabe des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. (DVR). Dazu gehört auch zu wissen, „was los ist“. Zur Verbesserung seiner Kampagnen sucht der DVR daher junge Leute, die Erfahrungen mit Alkohol oder Drogen am Steuer gemacht haben.
Im Führerstand eines ICE
160 Stundenkilometer in der „Langsamfahrstrecke“
Die Tachoanzeige zeigt 160 km/h. Der Güterzug, der auf dem Nachbargleis entgegenkommt, scheint vorbeizufliegen, obwohl die schwere Diesellok mit den Container- und Tankwaggons sicher nur gemächlich dahinkriecht. Der ICE, den Thomas Keitel steuert, hat Fahrt aufgenommen. Aus München kam sein Zug. In Frankfurt hat der 43-Jährige übernommen. Über Hanau, Fulda und Kassel wird er ihn nach Berlin-Ostbahnhof fahren.
Probefahrt
Fahrzeugtest bis zum Limit
Nach einer Studie des Internet-Automarktes mobile.de geben junge Fahrer bei einer Probefahrt vor dem Autokauf kräftig Gas. 74 Prozent der 18- bis 24 Jährigen beschleunigen dabei bis zur Höchstgeschwindigkeit. Im Durchschnitt aller Altersgruppen sind es lediglich 45 Prozent, die den Wagen beim Test vor dem Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens ausfahren.
Lokführerin
Eine Frau mit schnellem Job
Als Kommunikationselektronikerin fing sie bei der Deutschen Bahn an. Heute ist Susanne Hartmann eine der schnellsten Frauen auf deutschen Schienen. Denn seit Ende März fährt die 33-Jährige einen ICE 3.
Linksfahrgebot
Rechter Weg und linke Tour
Auf acht Millionen Straßenkilometern gilt Linksfahrgebot, auf rund 21 Millionen der weltweit ca. 29 Millionen Kilometer Straße wird rechts gefahren.
Mit Herbert G. auf Tour
Roadies gibt's nicht mehr
Als Herbert Grönemeyer nach 23 Uhr die letzte Zugabe spielt, macht sich Markus von Viebahn fertig für seinen Job. Sein Kollege Oliver Derynck hat seine Arbeit dagegen fast getan. Beide sind Profis auf ihrem Gebiet und gehören zur über 150 Mann starken Crew der „Mensch“-Tour. Markus ist Cheftrucker, Oliver Videotechniker. Den guten alten „Roadie“ als Mädchen für alles bei Konzerttourneen gibt’s nicht mehr.
Truck Trial-Europameister
Damit rechnen, dass etwas Unerwartetes passiert
Der 26-jährige Holger Brauwers ist Europameister im Truck Trial. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht.
Nico Graf: Mit Power in die Pedale
Auf den Spuren von Ullrich, Armstrong und Co.
Jeder junge Sportler hat Träume – auch Nico Graf: An der Tour de France teilnehmen und gewinnen. Der Traumjob des 18- Jährigen ist Radprofi.
Jutta Kleinschmidt: Von Beruf Rallyefahrerin
Dakar-Queen liebt Abenteuer
Sie ist eine der erfolgreichsten Rallyepilotinnen. Auf schwierigstem Gelände ist sie zu Hause. Sie fährt durch Wildnis und Wüste, über Sanddünen und Geröll. Für Jutta Kleinschmidt fing alles als Hobby an. Und der Weg zum Erfolg war mindestens so steinig wie manche Piste der „schwersten Rallye der Welt“.
Alkohol
Radfahren im Suff
Nach einer feuchtfröhlichen Party mit dem Auto heimzufahren, ist keine gute Idee. Wer aber glaubt, es sei cleverer, stattdessen einfach das Rad zu benutzen, den müssen wir leider enttäuschen. Denn auch hierfür gilt die Promillegrenze. Mit allen Konsequenzen - bis hin zum Führerscheinentzug.
Krötenwanderung
Tod auf der Landstraße
Kaum klettern die Temperaturen in den zweistelligen Bereich beginnt wieder das Massensterben auf unseren Straßen. Unzählige Kröten und Frösche lassen im Liebesrausch ihr Leben. Paarung ist angesagt, aber der Weg in die Laichgewässer führt über Straßen und die Kröten sind langsam...
Biodiesel und Co.
Neues Futter für den Motor
Wochenende, Ferienbeginn oder -ende -- und wie jedes Mal sind die Benzinpreise an den Tankstellen kräftig in die Höhe geklettert. Dass Erdöl eine begrenzte Ressource ist, spürt man häufig zuerst im Portemonnaie. Aber auch wegen der Schadstoffbelastung wäre es besser, den Tank mit etwas anderem zu füllen als Benzin oder Diesel. Hier erfährst du, was es für Alternativen gibt.
„move on“ bei nextline
Mit Sicherheit in Bewegung
29.11.2006 - Im Straßenverkehr zu verunglücken, ist für junge Menschen die Todesursache Nummer eins. Deshalb hatten die gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. vor einigen Jahren das Jugendmagazin „move on“ gestartet. Ziel war es, Fahranfängern und jungen Fahrern Tipps und Informationen rund um das Thema Mobilität zu bieten. Nun ist „move on“ ein Teil von nextline.de.
Safety First
Als Fans unterwegs
Flagge zeigen, aber sicher
Ob Fußball-WM oder Bundesliga-Spiel – echte Fans zeigen Flagge. Doch während es im Stadion zur guten Stimmung beiträgt, wenn die Anhänger der Mannschaften mit wehenden Schals und großen Fahnen ihren Teams zujubeln, sind Fanartikel im Straßenverkehr zuweilen nicht ungefährlich. Grundsätzlich gilt: Beim Anbringen von Fan-Artikeln darf die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt werden.
Versetzte Kollision
Streifschüsse gefährlicher als Volltreffer
Für viele Autofahrer ist der Frontalaufprall ein Schreckensszenario. Doch die Verbesserung der Knautschzonen und Fahrgastzellen, die Entwicklung von Airbags und Gurtstraffern haben in den vergangenen Jahren die Folgen eines frontalen Zusammenstoßes zweier Fahrzeuge stark reduziert. Crashtests des ADAC zeigen, dass versetzte Kollisionen wesentlich schlimmer sein können: Schon bei 56 km/h wären schwere Beinverletzungen beim Fahrer die Folge gewesen.
Nebel
Bei schlechter Sicht Fuß vom Gas
"Achtung liebe Autofahrer, im Raum Hamburg Nebel, teilweise mit Sichtweiten unter 50 Metern." So oder ähnlich lauten Radiodurchsagen in Herbst und Winter. Im Schnitt beeinträchtigt die "graue Suppe" den Verkehr an 23 Tagen pro Jahr. Das Risiko, in einen der gefürchteten folgenschweren Nebelunfälle verwickelt zu werden, hat nach Untersuchungen des Auto Club Europa (ACE) in den vergangenen Jahren dennoch deutlich abgenommen. In den vergangenen 34 Jahren ging die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden wegen Sichtbehinderung durch Nebel um nahezu 80 Prozent zurück.
Vorsicht Schwarzwild
Ein Schwein kommt selten allein
Wildschweine sind vor allem in der Dämmerung aktiv. Dann begeben sie sich auf Nahrungssuche. Um aus ihren Deckungen im Wald in die Altholzbestände mit der üppigen Nahrung zu gelangen, müssen sie oft Straßen überqueren. Damit steigt das Unfallrisiko – erst recht im Herbst mit seinen nassen und rutschigen Straßen. Eins ist dabei sicher: Ein Schwein kommt selten allein.
Eingeschränkte Beweglichkeit
Anzüge lassen Autoentwickler um Jahre altern
Wenn sich die Entwicklungsingenieure im Ford Forschungszentrum Aachen und in der Produktentwicklung in Köln-Merkenich in ältere Verkehrsteilnehmer hineinversetzen wollen, ziehen sie einen Anzug an. Aber nicht irgendeinen. So genannte Altersanzüge sorgen dafür, dass die Entwicklungsingenieure in ihrer Mobilität deutlich eingeschränkt werden – eben so, wie es ältere Verkehrsteilnehmer am Steuer ihres Wagens auch sind.
Längere Bremswege
Im Winter mehr Abstand zu Lastern
Ein voll beladener Lkw wiegt bis zu 40 Tonnen und damit rund 25 Mal mehr als ein durchschnittlicher Pkw. Und je größer die Masse, desto größer das Bestreben in Fahrtrichtung weiterzuschieben. Dennoch schaffen es moderne Bremsanlagen heutiger Lkw, so viel Kraft zum Bremsen aufzubringen, dass ein Lkw auf trockener Straße genau so schnell zum Stehen kommt wie ein Pkw – doch nicht bei Eis und Schnee. Dann gilt: Abstand halten zu Lkw.
Geschwindigkeit
Bußgelder: Sicherheit ist unbezahlbar
"Unangepasste Geschwindigkeit" ist seit Jahren eine der Hauptunfallursachen. Deshalb kontrollieren die Polizei und die Kommunen regelmäßig die Geschwindigkeit und kassieren Bußgelder. Eine sprudelnde Einnahmequelle: Allein im Jahr 2008 nahm der Staat so 180,7 Millionen Euro für Geldbußen wegen Geschwindigkeitsübertretungen ein. Von 2005 bis 2008 kamen in Deutschland insgesamt 808,7 Millionen Euro an Bußgeldern zusammen, wie die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion mitteilte.
Nachtabschaltung
Unfallrisiko "tote" Ampeln
Nachts werden Verkehrsampeln in vielen Städten ausgeschaltet. Diese Maßnahme soll Strom sparen und in Zeiten von wenig Verkehr unnötiges Anhalten verhindern. Ausgeschaltete Ampeln bergen aber auch ein gewisses Gefahrenpotenzial. Durch Unachtsamkeit kann es leicht zu Unfällen kommen.
SMS am Steuer
Lebensgefährliche Textnachrichten
SMS-Schreiben während der Autofahrt erhöht das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Laut einer aktuellen Studie des Virginia Tech Transportation Institute steigert das Verfassen von Textnachrichten am Steuer die Crashgefahr um das 23,2-fache und übertrifft damit die meisten anderen Ablenkungsursachen im Auto. Auch das Wählen einer Nummer am Handy lenkt ab, so die Untersuchung. Das Unfallrisiko liegt 5,9 mal höher als bei nicht abgelenkten Fahrern.
Überbrückung
Sicher Starthilfe geben
Die meisten Autofahrer haben das wohl schon einmal erlebt – vor allem im Winter: Man dreht den Schlüssel im Zündschloss um, doch außer einem leisen "Klick" tut sich nichts. Die Starterbatterie ist leer. Jetzt braucht es ein Überbrückungskabel und einen freundlichen Verkehrsteilnehmer, der mit seinem Fahrzeug Starthilfe leisten kann. Aber auch dann gilt: Gewusst wie. Beim Startvorgang fließen hohe elektrische Ströme. Falscher Umgang mit den Starthilfekabeln kann zu Schäden am Fahrzeug oder gar zum Brand oder zur Explosion der Batterie führen.
Sicherheitstrainings für Zivis
Nur geschult hinters Steuer
Zivildienstleistende, die während ihrer Tätigkeit regelmäßig mit Pkw, Kleintransportern oder Bussen unterwegs sind, müssen vom 1. Oktober 2009 an ein spezielles Sicherheitstraining absolvieren. Auf der anderen Seite wird der Erwerb eines Führerscheins für ehrenamtliche Helfer in der freiwilligen Feuerwehr, im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz erleichtert.
Erste Hilfe
Helm ab bei Motorradunfällen
Nach einem Verkehrsunfall ist schnelle, beherzte Hilfe gefragt. Das gilt gerade auch bei einem Motorradunfall. Dabei ist es wichtig, dem verunglückten Motorradfahrer den Helm abzunehmen. "Viele haben davor die größte Angst", weiß Joachim Keil, Rettungsassistent und Ausbilder beim Landesverband Bayern der Johanniter-Unfallhilfe. "In ihrem Kopf spielen sich Horrorszenarien ab, was alles passieren kann."
Straßenverkehr
Kinder haben keine Bremsen
Kinder sind pro Tag länger auf den Straßen unterwegs als die meisten Erwachsenen. Dabei nehmen sie nicht nur passiv als Autoinsassen und mit Bus und Bahn am Verkehr teil, sondern oft auch aktiv: als Fußgänger und Radfahrer, auf Inline-Skates oder Kickboards. Als Fußgänger haben Kinder keine Bremsen. Daher müssen andere Verkehrsteilnehmer besonders vorsichtig sein und Rücksicht nehmen. Deshalb: Runter vom Gas, wenn Kinder am Straßenrand auftauchen!
Notruf
Niemals von sich aus auflegen
Im Notfall zählt jede Minute. Auch nach einem Verkehrsunfall kann wertvolle Zeit verloren gehen, wenn Ersthelfer über 112 die Rettungskräfte verständigen, aber in der Rettungsleitstelle nicht alle wichtigen Informationen ankommen. Fünf "Ws" sind beim Notruf wichtig – entscheidend ist das fünfte W: Warten bis der Mitarbeiter in der Notfallzentrale das Gespräch beendet.
Freerider
"Alkohol und Fahren ist ein 'No Go'!"
Der Funfaktor ist für sie alles. Wenn sich die 15 bis 20 jugendlichen Alzenauer Freerider auf ihrem Gelände am Schanzenkopf treffen, dann geht es nicht um Duelle untereinander, sondern um Spaß an der Action. Bei Sprüngen, Tricks und Schussfahrten haben sie davon eine ganze Menge. Nur eines passt nicht dazu: Alkohol.
Dachgepäck
Gut verstaut obenauf
Fahrradständer, Skiträger, Dachbox – wenn die Ladung nicht ins Auto passt, wird sie gerne oben draufgepackt. Doch dabei ist Vorsicht angesagt – und zwar sowohl beim Packen als auch dann beim Fahren.
Ein schwieriger Job
Stress auf dem Beifahrersitz
"Fahr nicht so schnell!", "Halt doch mehr Abstand!", "Da vorne ist Rot!" - für viele Beifahrer kostet es jede Menge Nerven, scheinbar zur Tatenlosigkeit verurteilt zu sein. "Beifahrer empfinden oft Angst und Hilflosigkeit, ähnlich wie Menschen, die unter Flugangst leiden", erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. Sie haben das Gefühl, „als passive Insassen im Auto weder Einfluss auf das Geschehen noch Kontrolle darüber zu haben". Damit die Autofahrt nicht zu sehr an den Nerven zerrt, sollten gestresste Beifahrer kleine Aufgaben übernehmen und so die Reise aktiv mitgestalten.
Motorradreifen
Nie ohne Ventilkappen fahren
Sie ist nur eine kleine Kappe. Aber sie trägt wesentlich zur Sicherheit bei: Die Ventilkappe sorgt nicht nur dafür, dass das Ventil nicht verschmutzt. Viel wichtiger ist sie für die Fahrstabilität: Sie verhindert einen plötzlichen Druckverlust durch das Ventil während der Fahrt. Gerade Motorradfahrer sollten regelmäßig überprüfen, ob die Ventilkappen fest sitzen. Niemals sollte ohne Ventilkappe gefahren werden, denn sonst kann es gefährlich werden.
Leuchtdioden
Wenn Autos weiter sehen und sich verstehen
Leuchtdioden lösen bei der Fahrzeugbeleuchtung ganz allmählich herkömmliche Glühlampen ab. In Zukunft sollen sie aber nicht nur leuchten. Entwickler setzen LEDs mit Infrarot-Technik in Nachtsicht-Assistenten und in der Car-to-Car-Kommunikation ein, um den Straßenverkehr sicherer zu machen.
Weltrekordfahrer Hellgrewe
Auch Profis brauchen Pausen
Sein Dienstgrad ist Leutnant zur See. Dabei bewegt sich Marco Hellgrewe lieber auf der Straße. Der 34-Jährige ist Fahrlehrer bei der Bundeswehr. Er bildet Zeitsoldaten und Wehrdienstleistende zu Kraftfahrern aus. Aber auch über seinen Beruf hinaus liegt ihm das Thema Verkehrssicherheit am Herzen. Als Trainer für Sicherheitstrainings des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. vermittelt er eine vorausschauende, gelassene und sichere Fahrweise. Seit September 2008 ist er Weltrekordhalter im Rückwärts-Lkw-Fahren, doch auch bei diesem Unternehmen spielte Verkehrssicherheit eine wichtige Rolle.
Kreisverkehr
Eine runde Sache
In manchen Landkreisen, Städten und Gemeinden sprießen sie scheinbar wie Pilze aus dem Boden: Kreisel sind bei Verkehrsplanern äußerst beliebt - gelten gerade kleine Kreisverkehre doch als sehr sichere Knotenpunkte. Zudem senken sie den Schadstoffausstoß und vermeiden Staus und unnötige Wartezeiten, denn sie sorgen für einen besseren Verkehrsfluss. Doch nicht jeder verhält sich im Kreisel so, dass der Verkehr auch wirklich gefahrlos läuft. Blinkmuffel sorgen vielfach für Missverständnisse und gefährliche Situationen. Zur Sicherheit sollte man sich daher nie darauf verlassen, dass andere Verkehrsteilnehmer den Blinker richtig setzen.
Rüttelstreifen
Im Ernstfall wachrütteln
Schlafmützen haben hinter dem Steuer nichts verloren. Auf deutschen Autobahnen ereignen sich nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) jährlich über 7.000 Unfälle mit Personenschaden, weil Fahrzeuge von der Straße abkommen. Neben nicht angepasster Geschwindigkeit, durch die Fahrer die Kontrolle über ihren Wagen verlieren, und Kollisionen mit anderen Fahrzeugen ist ein Großteil solcher Unfälle auf Unaufmerksamkeit, Ablenkung oder Müdigkeit zurückzuführen. Eine Untersuchung der BASt und des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg belegt, dass in den Seitenstreifen eingefräste Rüttelstreifen Unaufmerksame und Übermüdete wachrütteln und die Unfallzahlen deutlich senken können.
Unfallbilanz 2008
Sicherheit und Leichtsinn
Moderne Technik und Verkehrserziehung wirken: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank 2008 die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen auf einen historischen Tiefststand. Seit die Statistik 1953 erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder geführt wurde, gab es nie weniger Unfalltote im Straßenverkehr. Die Straßen in Deutschland sind so sicher wie noch nie. Aber das gilt nicht für Jugendliche und Fahranfänger: Nach wie vor sind Unfälle im Straßenverkehr bei den 18- bis 24-Jährigen die Todesursache Nummer eins.
Vorsicht Restalkohol
Einer geht noch? – Nur beim Spitzhörnchen
Der Genuss von Alkohol hinterlässt beim Menschen deutliche Spuren. Schon bei 0,3 Promille Alkohol im Blut beginnt die relative Fahruntüchtigkeit. Deshalb sollten Autofahrer am besten ganz auf Alkohol verzichten. In der Tierwelt gibt es dagegen Lebewesen, die trotz ständigen Alkoholgenusses nicht durch den Urwald torkeln.
Safety Car-Fahrer Bernd Mayländer
Mit Sicherheit in Führung
Schumi hat ihn in seiner gesamten Karriere nie überholt. Und selbst Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton sieht in der Regel nur den Auspuff seines Wagens. Wenn Bernd Mayländer in der Formel 1 zum Einsatz kommt, liegt er immer in Führung. Als Fahrer des Safety Car in der Formel 1 ging Bernd Mayländer Ende März 2009 im australischen Melbourne in seine zehnte Saison.
Helle Kleidung – dunkle Jahreszeit
Sichtbar ist unverzichtbar
Gerade in der Dunkelheit sind schwächere Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet. Studien zeigen: Das Risiko für Fußgänger und Radfahrer in einen Unfall verwickelt zu werden, ist nachts zwei- bis dreimal so hoch wie tagsüber. Nach Dunkelheitsunfällen mit Fußgängern sagen laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen neun von zehn Autofahrern, dass sie den Fußgänger nicht gesehen haben. Dennoch sind die meisten Fußgänger (58 Prozent) entgegen aller Erkenntnis dunkel gekleidet.
Nebel
Sicher durch die "Waschküche"
Jeder kennt es: Im Herbst und im Frühjahr verwandelt Nebel die Straßen in wahre „Waschküchen“. Geringe Sichtweiten und unangepasste Geschwindigkeiten führen bei Nebel immer wieder zu schweren Unfällen ¬ vor allem auf Landstraßen und Autobahnen. Im Jahr 2007 verunglückten bei Nebel insgesamt 890 Menschen, 22 davon tödlich. Immer wieder fahren viele Autofahrer bei Nebel zu schnell und halten zu wenig Sicherheitsabstand zum Vordermann.
Alleen
Reizvolle Landschaften – trügerische Idylle
Alleen sind landschaftlich besonders reizvoll. Mehr als 2.500 Kilometer Alleen ziehen sich als grünes Band durch ganz Deutschland. Viele Berufstätige befahren auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit Alleen. Dass diese Straßen für die Verkehrsteilnehmer besondere Risiken bergen, ist den meisten Fahrern gar nicht bewusst. Etwa 30 Prozent der Unfallopfer auf Landstraßen sterben durch einen Aufprall auf Bäume.
Abstand
Zwei Sekunden bringen Sicherheit
Seit Jahren ist mangelnder Abstand neben überhöhter Geschwindigkeit und Vorfahrtsverletzungen eine der Hauptunfallursachen. Im Jahr 2007 kamen bei 47.973 Unfällen durch mangelnden Sicherheitsabstand 65.445 Personen zu Schaden. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist zu geringer Abstand mit 13,1 Prozent der Unfälle sogar die zweithäufigste Ursache.
Aktoren in Action
Magnete für mehr Sicherheit
Wenn es kracht, können Bruchteile von Sekunden entscheidend sein. Dann werden bei einigen neu entwickelten Sicherheitssystemen so genannte Aktoren aktiv. Sie mobilisieren Sicherheitsreserven – zum Beispiel bei Kopfstützen, beim Fußgängerschutz oder bei Überrollbügeln von Cabriolets. Wie bei Gurtstraffern und Airbags kommen entweder pyrotechnische Mini-Sprengsätze oder Elektromagnete zum Einsatz.
LED
Leuchtdioden erobern das Auto
Klein und sehr leistungsstark sind sie. Und sie benötigen nur einen Bruchteil der Energie einer Glühlampe. Dafür halten sie ein Autoleben lang. Licht emittierende Dioden (kurz LEDs) erobern nach und nach die Fahrzeugbeleuchtung. Während LEDs bei Signal- und Innenleuchten schon seit längerem eingesetzt werden, so sind es bei Neufahrzeugen zunehmend auch Scheinwerfer oder auch Blaulicht-Balken von Einsatzfahrzeugen. Selbst für Arbeitsscheinwerfer werden schon Leuchtdioden entwickelt.
Glühwein und Punsch
Süß und warm steigt rasch zu Kopf
Weihnachtsmarkt, klirrende Kälte und mit süßlichem Duft laden Glühweinstände zum Aufwärmen ein. Aber Vorsicht! Für Autofahrer sollten Glühwein, Punsch und Co. tabu sein. Denn das Risiko steigt mit jedem Schluck. Reichlich Zucker und aromatische Gewürze verschleiern den tatsächlichen Alkoholgehalt. Da man warme Getränke aufgrund der kalten Außentemperaturen zudem schneller trinkt als kalte, wirkt auch der Alkohol rascher. Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger und junge Fahrer bis 21 Jahren das absolute Alkoholverbot.
ABS und ESP
Kein Freifahrschein bei Aquaplaning
Wenn es schüttet wie aus Kübeln, heißt es für alle Autofahrer: "Achtung Aquaplaning-Gefahr". Für alle, denn auch Fahrerassistenzsysteme wie ABS und ESP sind dann machtlos, wenn das Fahrzeug bereits aufgeschwommen ist: Wo kein Kontakt zur Fahrbahn mehr besteht, können sie nicht mehr eingreifen.
Handy
Radfahrer: Erst absteigen, dann annehmen
Wenn beim Fahrradfahren das
Handy klingelt, heißt es: Erst absteigen, dann das Gespräch annehmen. Denn wer beim Radfahren mit dem Handy am Ohr erwischt wird, muss in der Regel mit 25 Euro Verwarngeld rechnen. Das
Handy-Verbot gilt nämlich für alle Fahrzeugführer, also auch für Radfahrer.
Maßgeschneidert
Hochmoderne Rennanzüge bringen Sicherheit
In den 50er Jahren fuhren Formel-1-Piloten noch mit Poloshirt und Lederhaube. Heute tragen High-Tech-Rennoveralls zu ihrer Sicherheit entscheidend bei.
Auffahrunfälle
Fahrerassistenten können Fehler vermeiden
Würde kein Mensch hinter dem Lenkrad sitzen, sondern elektronische Helfer, dann könnten viele Auffahrunfälle vermieden werden. Gleich drei elektronische Fahrerassistenten helfen, diese Unfallart – mit 25 Prozent eine der häufigsten – zu bekämpfen.
Wissenschaftlerin Mary Ward
Erstes Opfer eines Autounfalls
Die irische Wissenschaftlerin Mary Ward gilt als das erste Opfer eines Autounfalls. Sie starb am 31. August 1869. Zusammen mit ihrem Ehemann fuhr sie im irischen Parsonstown in einem mit Dampfkraft betriebenen Fahrzeug, wurde herausgeschleudert und von dem Wagen überrollt. Einen Sicherheitsgurt als Lebensretter gab es zu dieser Zeit noch nicht
Wildunfall
Ausweichen oft gefährlicher als Zusammenstoß
"Ein 22-jähriger Fahrer befuhr die B 190 von Seehausen in Richtung Arendsee. Als plötzlich ein Reh die Straße überquerte, wollte der Fahrer dem Tier ausweichen, kam aber dabei ins Schleudern. Das Fahrzeug überschlug sich und prallte an einen Baum." Solche und ähnliche Meldungen finden sich im Herbst und Frühjahr immer wieder im Polizeibericht und in den Schlagzeilen der Zeitungen. Denn oft endet ein misslungenes Ausweichmanöver tragisch.
Babybauch
Auch schwanger nur mit Gurt
Wenn der Babybauch wächst, werden viele werdende Mütter unsicher, ob der Sicherheitsgurt im Falle eines Unfalls ihr Kind mehr schützt oder mehr gefährdet. Doch Mediziner und Unfallforscher sind sich einig: Ein normaler Sicherheitsgurt schützt Mutter und Kind vom ersten bis zum neunten Monat. Schließlich schützt auch der Airbag nur dann richtig, wenn die Insassen angeschnallt und in ihrem Sitz zurückgehalten werden.
Zu schnell
Erhöhte Geschwindigkeit kostet Sicherheit
Auch überdurchschnittlich sichere Autos können bei höheren Aufprallgeschwindigkeiten ihre Insassen nicht mehr ausreichend schützen. Wer zu schnell fährt, riskiert sein eigenes Leben, das seiner Mitfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer. Diese nicht unbedingt neue Erkenntnis rücken aktuelle Bilder von Crashtests des ADAC eindrücklich ins Bewusstsein.
Tempo 30 im Betrieb
Geschwindigkeitskontrolle ab Werk
Verkehrsregeln gelten nicht nur im öffentlichen Straßenverkehr, sondern meistens auch auf dem Firmengelände. Im Fordwerk in Köln beispielsweise gilt die Straßenverkehrsordnung. Die Geschwindigkeit ist auf 30 km/h beschränkt. Und das wird seit Juni auch kontrolliert – nicht von der Polizei, sondern vom Werkschutz und der Abteilung Arbeitssicherheit.
Formel 1
Stabiles Monococque als Schutzengel
Wieder hat Dank der hohen Sicherheitsstandards in der Formel 1 ein Fahrer einen wahren Horrorcrash glimpflich überstanden. McLaren-Pilot Heikki Kovalainen war beim Großen Preis von Spanien in Barcelona mit hoher Geschwindigkeit frontal in die Reifenstapel am Streckenrand gerast. Doch der Finne erlitt keinerlei schwere Verletzungen. Offenbar hatte ein Schaden am linken Vorderrad seines Rennwagens zu dem Unfall geführt.
Autobahn
Sicher und schnell
Obwohl sie am schnellsten befahren werden, sind die Autobahnen die sichersten Straßen in Deutschland. Während ein Drittel des gesamten Straßenverkehrs über sie läuft, ereignen sich auf Autobahnen nur 6,9 Prozent aller schweren Unfälle. Auch im Ländervergleich schneiden die deutschen Autobahnen gut ab. Die Rate der Getöteten pro einer Milliarde Kfz-Kilometer auf Autobahnen ist in Deutschland mit 2,97 deutlich geringer als zum Beispiel in den Österreich (4,18), Belgien (4,78) oder den USA (5,01).
Tag der Verkehrssicherheit
Spektakuläre Crashs und eindrückliche Simulationen
Zwei Autos krachen ineinander. Rettungskräfte treffen am Unfallort ein und helfen den Verletzten. Während bei wirklichen Unfällen Gaffer die Rettung oft erschweren, sich und andere gefährden, sind die Zuschauer bei dieser Vorführung am "Tag der Verkehrssicherheit" absolut willkommen. Auch in diesem Jahr stand der dritte Samstag im Juni wieder im Zeichen der Verkehrsicherheit. Bundesweit warben zahlreiche Aktionen für mehr Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr. Doch oft ging es bei den Veranstaltungen der Bundesanstalt für Straßenwesen, der Berufsgenossenschaften, der Automobilclubs, der Polizei sowie des TÜV und der DEKRA nicht nur ums Zuschauen. Bei Gesundheitstests, Fahrzeug-Checks, Fahrsicherheits- und Spritspartrainings oder bei Testfahrten im Fahrsimulator stand das persönliche Erleben und Ausprobieren meist im Vordergrund.
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Alkohol
Schumi lässt das Auto stehen
Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher macht klar: „Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen.“ Der Motorsportler unterstützt die "Champions Drink Responsibly"-Kampagne eines Spirituosen-Herstellers, die für die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Umgang mit Alkohol auffordern will. Die Kampagne wurde in rund 40 Ländern rund um den Globus gestartet. Im TV-Spot, der in Deutschland auf der Webseite
www.driverscorner.de zu sehen ist, fährt Michael Schumacher mit dem Taxi vor.
Geschwindigkeitskontrolle
Rasern keine Chance lassen
Ein Autobahn-Parkplatz an der A3. Thomas Martin und Werner Lasar sind bei der Arbeit. Ihr Job an diesem Nachmittag: Geschwindigkeitskontrolle an einem gefährlichen Streckenabschnitt. Als ein Pkw vorbeifährt, blitzt es. 156 Stundenkilometer (km/h) notiert einer der beiden Polizeikommissare. Das wird einen Punkt in Flensburg und einen Monat Fahrverbot geben.
Diabetes
Erst messen, dann starten
Immer mehr junge Menschen erkranken heute an Diabetes. Längst ist die Zuckerkrankheit nicht mehr nur ein Altersleiden. Wissenschaftliche Studien zeigen zwar immer wieder: Diabetiker verunglücken im Straßenverkehr nicht häufiger als andere Autofahrer. Trotzdem gilt: Die Krankheit kann zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen.
JUMP
Freestyler Lukas Weis kennt sein Risiko
Sein Spitzname ist „Skywalker“. Und wenn er mit seiner Motocross-Maschine durch die Luft fliegt, weiß man, warum. Lukas Weis ist einer der besten Freestyler und Motocross-Fahrer in Deutschland. Was spektakulär aussieht und den Zuschauern den Atem stocken lässt, ist für den 26-Jährigen ein gut kalkulierbares Risiko: „Das Wichtigste ist, dass man sich selbst nicht überschätzt“, sagt der Motorradprofi.
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
Wenn der Gurt mitrechnet
Im Ernstfall soll der Sicherheitsgurt Fahrer und Mitfahrer auf ihren Sitzen zurückhalten, Kopf und Körper vor dem Aufprall auf Lenkrad und Armaturenbrett schützen. Moderne Technik ermöglicht es heute, dass der Gurt seinen Job optimal erledigen kann. Gurtstraffer sorgen dafür, dass die Vorwärtsbewegung der Fahrzeuginsassen möglichst früh abgebremst wird. Gurtkraftbegrenzer helfen, die Belastung des Oberkörpers durch den Gurt zu senken und Verletzungen zu vermeiden. Denn der moderne Gurt rechnet mit.
Radfahren
Sicher in den Frühling strampeln
Die Temperaturen klettern, die Sonne strahlt. Höchste Zeit, den Drahtesel wieder aus dem Keller zu holen. Damit es auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder in den Biergarten nicht zu Unfällen kommt und die Radsaison sicher beginnt, sollten sich auch Fahrradfahrer an die Verkehrsregeln halten.
Winterdienst auf einem Großflughafen
Bahn frei
Schneefall am Stuttgarter Flughafen. Wintereinbrüche bescheren Schneeräumern und Flugzeugenteisern Großkampftage. Zahlreiche Mitarbeiter sorgen dafür, sorgen, dass der Flugverkehr weitgehend ungestört weiterlaufen kann. Damit bei Eis und Schnee überhaupt Flugzeuge starten und landen können, müssen nicht nur Start- und Landebahn, Rollwege und das Vorfeld geräumt, sondern auch die Flugzeuge enteist werden.
Geisterfahrt-Warner
Damit der Spuk ein Ende hat
„Achtung Autofahrer, auf der A2 Dortmund Richtung Hannover, zwischen Kreuz Bad Oeynhausen und Anschlussstelle Veltheim kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen. Fahren Sie bitte in beiden Richtungen äußerst vorsichtig und überholen Sie nicht. Wir melden, wenn die Gefahr vorüber ist.“ So oder ähnlich kennen wir die Schreckensmeldungen im Verkehrfunk. Jährlich melden die Radiostationen in Deutschland mehrere Hundert Geisterfahrer. Die Dunkelziffer könnte noch einmal deutlich höher liegen. Ein technisches Gerät soll davor schützen, falsch auf eine Autobahn aufzufahren, und den Fahrer alarmieren, bevor er zum Geisterfahrer wird.
ESP immer öfter serienmäßig
Stabilitätsprogramm als Kaufargument
Seine Wirksamkeit haben schon viele Studien bestätigt. Dennoch ist das Sicherheits-Plus ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) längst nicht für alle Fahrzeuge zu haben. Immerhin: Die Tendenz ist positiv. Auch für die meisten neuen Kleinwagen, die auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt 2007 präsentiert wurden, waren elektronische Stabilitätsprogramme zumindest gegen Aufpreis erhältlich. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) fordert: „Jedes neue Auto sollte ESP serienmäßig an Bord haben.“ Laut EU-Kommission soll es ab 2011 in allen Neuwagen vorgeschrieben sein.
Gefährliche Nachlässigkeiten
Deutsche als „Europameister im Nicht-Blinken“
Wenn es eine rote Liste für ignorierte Regeln geben würde, hätte das Blinken darin einen festen Platz. Da ist sich Peter Tschöpe, Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg, sicher. Und die Deutschen gehen offenbar besonders schlampig mit dem so genannten Fahrtrichtungsanzeiger um: In Deutschland setzen nach einer Umfrage von Scania 31 Prozent der Fahrer den Blinker falsch oder gar nicht. Zuverlässiger als die deutschen Fahrer sind beispielsweise Italiener und Spanier. Nur 19 beziehungsweise 17 Prozent der Südeuropäer vergessen, den Blinker richtig zu setzen. Am vorbildlichsten verhalten sich die Polen. Von ihnen zählen nur 11 Prozent zu den Blinkermuffeln.
Aktion gegen Diskounfälle
„Ich bin dein Schutzengel“
Sophia und Mareike sind 18 Jahre alt und Schutzengel. Das zeigen die beiden auch stolz mit ihrem Schutzengel-Ausweis. Da es in ihrem Landkreis viele Unfälle mit jungen Fahrern gab, wurde vor drei Jahren das Projekt „Hör auf deinen Schutzengel!“ gestartet. Der Erfolg: Die Unfallzahlen der Fahranfänger und jungen Fahrer sind drastisch zurückgegangen.
Tunneltraining für Rettungskräfte
Richtig handeln, statt in die Röhre gucken
Der St.-Gotthard-Tunnel in der Schweiz wird nach seiner Fertigstellung im Jahr 2015 der längste Tunnel der Welt sein. Der Tunnelbau hat in unserem Nachbarland Tradition. Zählt man allein die zurzeit Betriebenen, kommt man auf fast 900. Doch zuletzt waren Tunnel oft im Zusammenhang mit der Frage nach ihrer Sicherheit im Gespräch. In Balsthal und Lungern entstehen daher derzeit Übungsanlagen. In einem Ausbildungszentrum sollen Rettungskräfte optimal auf Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen vorbereitet werden.
Landstraße
Gefährliche Bankette
Die Risiken auf Landstraßenwerden häufig unterschätzt. Dabei lauern auf ihnen besondere Gefahren. Zwar passieren hier weniger Unfälle als innerorts, doch ca. 60 % aller tödlichen Unfälle ereignen sich auf Landstraßen. Nach Unfalluntersuchungen des ADAC ist zu vermuten, dass vermehrt defekte Bankette Unfallursache von Verkehrsunfällen sind. Die Unfallmeldungen der Polizei geben in der Regel keine Hinweise auf ein defektes Bankett. Es wird lediglich ein Abkommen von der Fahrbahn registriert.
zum Vergrößern anklicken "Hans" im Glück
Kopf- und Nackenschutz als Lebensretter
Im Jahr 2003 verpflichtete der Internationale Automobil-Verband FIA alle Fahrer der Formel 1 das Kopf- und Nackenschutz-System „HANS“ (englisch: Head-And-Neck-Support) zu tragen. Wenn es noch einen Beweis seines Nutzens gebraucht hätte, so wurde dieser durch die dramatischen Unfallbilder des polnischen Piloten Robert Kubica am 10. Juni 2007 in Montreal eindrucksvoll geliefert.
Sicherheitskontrolleur
"Die fahren uns den Arsch weg!"
„Wenn ich morgens zur Arbeit gehe, weiß ich nicht, ob ich abends wieder nach Hause komme“, sagt Dieter Pufe. Der 55-Jährige ist Sicherheitskontrolleur an der Großbaustelle auf der A3 bei Aschaffenburg. Er ist dafür zuständig, dass die Autobahnbaustelle vorschriftsmäßig gesichert und gekennzeichnet ist. Seine eigene Sicherheit gefährden oft genug rücksichtslose Autofahrer, die sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote halten.
Nie ohne
Barfuß auf den Pedalen ist gefährlich
Wer läuft nicht gerne, wenn es heiß ist, barfuß über Wiesen oder am Strand entlang? Aber hinterm Steuer kann es gefährlich sein, keine Schuhe zu tragen. Denn mit blanken Füßen kann ein Autofahrer im Ernstfall kaum den maximalen Bremsdruck erzeugen. Und schon wird der Bremsweg unnötig lang – vielleicht zu lang. Außerdem besteht die Gefahr barfuß vom Pedal zu rutschen.
Beliebt und gefährlich
Essen hinterm Steuer
Essen im Auto ist bequem und beliebt. Dagegen ist auch gar nicht einzuwenden, wenn das Auto steht oder die Mitfahrer essen, während sich der Fahrer voll auf den Verkehr konzentriert. Doch laut einer Verkehrsstudie im Auftrag des Nutzfahrzeugherstellers Scania lieben es deutsche Autofahrer, am Steuer zu essen. Nirgendwo in Europa essen und trinken Pkw-Fahrer demnach so oft während der Fahrt wie in Deutschland.
Erste Hilfe
Fresh up alle zwei Jahre
24.06.07 - Alle 96 Sekunden wurde im Jahr 2006 in Deutschland bei einem Verkehrsunfall ein Mensch verletzt oder getötet. Erste Hilfe kann Leben retten. Deshalb ist jeder Verkehrsteilnehmer dazu verpflichtet, Hilfe zu leisten. Doch viele haben Angst helfen zu müssen und dabei Fehler zu machen. Diese Angst und Unsicherheit können so genannte Fresh-up-Kurse nehmen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH), in der alle Hilfsorganisationen zusammengeschlossen sind, und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. empfehlen Fahranfängern, das Training lebensrettender Sofortmaßnahmen zwei Jahre nach der Führerscheinprüfung zu wiederholen und ihr Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen.
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DTM-Unfälle
Sitzkiste bewahrt vor Schlimmerem
24.06.07 - Bei ihrem schweren Unfall am 22. April 2007 in Hockenheim kamen die DTM-Asse Tom Kristensen und Alexandre Prémat mit vergleichsweise glimpflichen Verletzungen davon. Die so genannte Sitzkiste bewahrte sie vor schlimmeren, vielleicht sogar tödlichen Verletzungen. Dennoch sind Rennsportfachleute wie Christian Schacht, Automobilchef des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) froh, „dass es bei diesem Unfall kein absoluter Volltreffer war“.
Tierisch sicher unterwegs
Bettina Hoy und Ringwood Cockatoo auf Tour
24.06.07 - Für Bettina Hoy ist ihr 16 Jahre alter irischer Wallach Ringwood Cockatoo „mit Geld fast nicht zu bezahlen“. Die Mannschaftsweltmeisterin der Vielseitigkeitsreiter von 2006 ist rund 100 Tage im Jahr mit ihrem Mann Andrew und vier bis acht Pferden unterwegs von Turnier zu Turnier. Sicherheit hat dabei oberste Priorität. Denn Pferde – und Reiter – sollen sicher und möglichst entspannt ankommen und bei den Reitevents Höchstleistungen bringen können.

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Wettbewerb „safety stars“
Start frei für Deutschlands beste Fahranfänger
11.05.2007 - Der bundesweite Wettbewerb „Deutschlands beste Fahranfänger“ startet in eine neue Runde. Bereits zum fünften Mal sucht Renault gemeinsam mit dem Magazin stern, der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat die besten jungen Fahranfänger. Die Anmeldefrist für „safety stars“ läuft noch bis zum 30. Juni 2007.

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Wunschzettel junger Fahrer nach Brüssel
0,0 Promille für alle und Auffrischungskurse
11.05.2007 - Junge Fahranfänger wünschen sich ein absolutes Alkoholverbot für alle Fahrer, mehr Kontrollen an besonders gefährlichen Unfallschwerpunkten und verpflichtende Auffrischungskurse nach etwa einem Jahr Fahrpraxis. Diese zentralen Botschaften einer Tagung für junge Autofahrer in Berlin haben zwölf junge Autofahrer aus Deutschland nach Brüssel gebracht. Am „Europäischen Tag der Verkehrssicherheit“ überreichten sie die Ergebnisse ihrer Beratungen dem Vizepräsidenten der EU-Kommission und EU-Verkehrskommissar, Jacques Barrot.
Autos immer älter
Bis dass der TÜV uns scheidet
22.03.2007 - Der fahrbare Untersatz wird in Deutschland immer mehr zur „alten Liebe“. Denn die Deutschen fahren ihre Autos immer länger. Und zumindest was Autos angeht, muss der Spruch „alte Liebe rostet nicht“ korrigiert werden. Denn alte Autos sind nicht unbedingt sichere Autos und so bringt diese neue Treue der Autofahrer Probleme mit sich.
Bremswege viel zu lang
Winterreifen nicht sommertauglich
22.03.2007 - Niemand sollte zu früh den Winter abschreiben und schon nach den ersten warmen Tagen Sommerreifen aufziehen. Denn nicht nur bei Eis und Schnee, sondern auch bei leichten Plusgraden besitzt die Gummimischung von Winterreifen die besseren Eigenschaften im Vergleich zu Sommerreifen. Allerdings sollte auch niemand auf den Reifenwechsel im Frühjahr verzichten und seine Winterreifen im Sommer fahren. Beispielsweise beim Bremsen schneiden Winterreifen im Sommer nämlich sehr schlecht ab. Dann kann im Ernstfall der Bremsweg um die entscheidenden Meter zu lang sein.
Taumittelsprühanlagen
Mit Hochdruck gegen Eisglätte
01.03.2007 - Sie reagieren schneller als jedes Streukommando. Denn wenn es glatt wird, sind sie schon vor Ort. Taumittelsprühanlagen sorgen an besonderen Gefahrenstellen dafür, dass Eisglätte frühzeitig bekämpft werden kann. Vor allem an hohen, frei stehenden Brücken ist die Gefahr groß, dass sich plötzlich Eis bildet. Doch auch wenn Taumittelsprühanlagen für mehr Sicherheit sorgen, sollten Verkehrsteilnehmer bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vorsichtig fahren. Trotz des stationären Streudienstes sind Winterreifen und eine angepasste Fahrweise wichtig, um sicher solche Gefahrenstellen zu passieren.
Lebensretter Nummer eins
50 Jahre Sicherheitsgurt
01.03.2007 - Für viele ist es eine ganz automatische Handlung. Nach dem Einsteigen kommt der Griff zum Gurt und dann das „Klick!“ – und das ist gut so. Denn der Lebensretter Nummer eins im Auto ist immer noch der Sicherheitsgurt. „Erst gurten, dann starten“ lautete schon vor 33 Jahren erstmals ein Slogan. Doch die Geschichte des Gurtes ist bereits viel älter. In diesem Jahr feiert der Sicherheitsgurt sogar ein Jubiläum. 1957, also vor 50 Jahren wurden erstmals Gurte in einem Serienfahrzeug eingebaut.
Sicherheitstrainings für Verliebte
Kuss-sicher
01.03.2007 - Wasserfontänen schießen in die Höhe. Mark Winter tritt voll aufs Bremspedal. Alle Räder blockieren. Der Wagen des jungen Mannes rutscht über den nassen Asphalt, Mark löst die Bremse, will das Hindernis umfahren, doch der Wagen bricht aus. Gegensteuern – zu spät. Das Auto dreht sich zweimal und bleibt entgegen der Fahrtrichtung stehen. Aber es ist nichts passiert. Marks Freundin Anette hat alles beobachtet. Die beiden sind an diesem Valentinstag zusammen bei einem besonderen Event: Sie nehmen an einem Fahrsicherheitstraining für Verliebte teil.
Alkohol
0,0 Promille für Fahranfänger
01.02.2007 - Ab August 2007 soll für Führerschein-Neulinge eine 0,0-Promille-Grenze am Steuer gelten. Wer sich nicht daran hält, kassiert Punkte und ein Bußgeld, aber kein gesondertes Fahrverbot. Nach einem Gesetzentwurf des Verkehrsministeriums dürfen Fahranfänger ab August 2007 beim Führen eines Kraftfahrzeugs weder alkoholische Getränke zu sich nehmen, noch unter der Wirkung solcher Getränke die Fahrt antreten. Diese Vorschrift gelte unabhängig vom Alter der Führerscheinneulinge und für die gesamte Dauer der zweijährigen Probezeit nach dem Erwerb des Führerscheins.
Bahnübergänge
Leichtsinn und Unwissenheit
01.02.2007 - „Pkw geriet zwischen Bahnschranken – Zwei Tote“, „Radfahrer an Bahnübergang von Zug erfasst“ – Immer wieder lesen wir solche Schlagzeilen. Bahnübergänge sind besondere Gefahrenpunkte, vor allem weil es bei vielen Verkehrsteilnehmern eine gefährliche Mischung aus Leichtsinn und Unwissenheit gibt.
Teilasphärische Spiegel
Damit der tote Winkel kleiner wird
21.12.2006 - Andreas P. ist auf der Autobahn unterwegs. Als er dem Lkw vor ihm immer näher kommt, blickt er in die Spiegel. „War da eben nicht noch ein Auto hinter mir …?“ Nichts zu sehen. Andreas P. setzt zum Überholen an. Plötzlich quietscht und hupt es neben ihm. Das war knapp. Aber er hatte den anderen Wagen in dem Moment gar nicht gesehen. Er war im toten Winkel außerhalb der Rückspiegel verschwunden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass teilasphärische Außenspiegel den toten Winkel erheblich verkleinern und solche gefährlichen Situationen vermeiden können.
Unfallschwerpunkt Silvesternacht
Gefährliche Mischung: Partystimmung, Alkohol und Müdigkeit
21.12.2006 - An Silvester lassen es die Deutschen krachen – zum neuen Jahr. Aber es kracht nicht nur landauf landab bei unzähligen privaten Feuerwerken, sondern leider auch vielfach auf den Straßen. Gerade die Zeit nach den feuchtfröhlichen Feiern zum Jahreswechsel ist ein besonderer Unfallschwerpunkt.
Pocket Bikes
Für den Straßenverkehr nicht geeignet
29.11.2006 - Pocket Bikes liegen im Trend. Die ursprünglich für Kinder entwickelten Minimotorräder finden vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer mehr begeisterte Anhänger. Sie sind leicht, laut, bis zu 6o km/h schnell und vor allem billig. Doch die meisten kleinen Motorräder bergen große Risiken, wie auch ein DEKRA-Crashtest zeigt. Ihr Hauptproblem: Eine extrem niedrige Bauhöhe.
Winterreifen
Mit Profil durch Eis und Schnee
29.11.2006 - Seit Mai dieses Jahres müssen Verkehrsteilnehmer ihr Fahrzeug an die äußeren Verhältnisse anpassen. Das betrifft beispielsweise den Frostschutz in der Scheibenwaschanlage bei eisigen Temperaturen und funktionierende Wischerblätter bei Regen. Besonders wichtig ist bei Eis und Schnee natürlich eine den Wetter- und Straßenverhältnissen angepasste Bereifung. Bei Winterreifen gilt: Sie sollten über ein Profil von mindestens vier Millimetern verfügen.
Füße auf Armaturenbrett
Lebensgefahr
29.11.2006 - Airbags können bei falscher Sitzposition nicht schützen. Als Beifahrer einen Fuß oder gar beide lässig aufs Armaturenbrett zu stellen, mag vielleicht cool sein. Auf alle Fälle ist es lebensgefährlich. Bei einem Unfall drohen durch eine solche Sitzposition schwere oder sogar tödliche Verletzungen.
Kostenloser Lichttest wird 50
Damit ein Licht aufgeht
02.11.2006 - Zum mittlerweile 50. Mal konnten in diesem Oktober Verkehrsteilnehmer in Kfz-Meisterbetrieben kostenlos die Beleuchtung ihrer Fahrzeuge überprüfen lassen. Erstmals galt dieses Angebot nicht nur Pkw-Fahrern und Motorradfahrern, sondern auch Brummi-Lenker können so den Straßenverkehr sicherer machen. Bei den kostenlosen Lichttests kontrollieren Kfz-Meisterbetriebe sowie Prüfstellen der Automobilclubs und Überwachungsorganisationen jährlich über zehn Millionen Fahrzeuge.
Licht am Tag – gerade im Herbst
Tagfahrlicht kann Unfälle verhindern
01.11.2006 - Die Tage werden kürzer. Schon am Nachmittag beginnt es zu dämmern. Doch nicht erst dann ist es sinnvoll, am Fahrzeug Licht einzuschalten. Gerade in den oft trüben Herbsttagen empfiehlt es sich, bei jeder Fahrt Licht einzuschalten.
Rot-Grün-Blindheit
Wenn Rot und Grün grau sind
01.11.2006 - Dass die Ampel grün ist, erkennt Lukas nicht. Aber er erkennt, dass das untere Signal leuchtet, und fährt sicher weiter. Der 18-Jährige ist „farbenblind“ und macht gerade seinen Führerschein. Mit einer so genannten Rot-Grün-Schwäche (oft auch Rot-Grün-Blindheit genannt) ist das etwas schwerer als für andere, aber auch kein großes Problem. Schließlich ist das, was die Ampel anzeigt, auch von der Position des Lichtsignals ablesbar.
Rollertuning
Vorsicht Lebensgefahr!
Gegen den allgemein positiven Trend in den Unfallbilanzen geht die Zahl der verletzten und getöteten Zweiradfahrer nicht zurück. Die Zahl der Todesopfer stagnierte im Jahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei rund 1.000 Todesopfern. Besonders oft sind dabei junge Fahrer zwischen 15 und 25 Jahren betroffen. Und immer häufiger werden gerade bei kleineren Motorrädern (bis 50 ccm) unfallrelevante Mängel festgestellt. Ein Hauptproblem: illegales Tuning.
Mit Handy am Steuer
Schluss mit lustig
Dass seit 1. Februar 2001 für Deutschlands Autofahrer ein Handy-Verbot am Steuer gilt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wie die Bestimmungen im Einzelnen aussehen, ist dagegen vielfach noch unbekannt. Grundsätzlich gilt: Wenn das Auto fährt, mit laufendem Motor im Stau oder sonst wo steht, darf man nicht mehr mit dem Handy am Ohr telefonieren. Wer es doch tut, kassiert einen Punkt in Flensburg und wird zur Kasse gebeten: Vierzig Euro sind fällig.
Ladungssicherung
Wenn die Ladung fliegen lernt
Hättest du gewusst, dass sich bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h dein Autoatlas auf der Heckablage mit bis zu 40facher Erdbeschleunigung in Richtung Frontscheibe in Bewegung setzt? Aus dem informativ-handlichen Buch wird so ein zirka 30 Kilogramm schweres Geschoss. Glück, wenn dich das Ding bei einer Vollbremsung nicht erwischt und verletzt.
25 Jahre Airbag
Ein Luftsack für die Sicherheit
Heute sind in jedem Neuwagen gleich mehrere von ihnen installiert: Vor 25 Jahren war die Produktion des ersten Serien-Airbags eine Revolution in Sachen Sicherheit.
Herbstliche Straßen
Von Latsch und Kraftschluss: Auf die Haftung kommt es an
Herbstlaub und Nässe können Straßen in Rutschbahnen verwandeln.
Reifenluftdruck
Lass die Reifen Luft schnappen
Für die Sicherheit im Straßenverkehr spielt der Reifenluftdruck eine wichtige Rolle. Der richtige Luftdruck in den Reifen stabilisiert das Fahrzeug. Die Gefahr von Unfällen durch geplatzte Reifen sinkt. Wenn der Reifendruck zu niedrig ist, führt es außerdem dazu, dass sich die Reifen stärker abnutzen und dass sich der Treibstoffverbrauch erhöht. Doch auch bei zu hohem Reifendruck erhöht sich der Verschleiß.
Rauschtest mit Rauschbrille
Erst Mattscheibe, dann Durchblick
Auf einem abgesperrten Parkplatz machen zwei Fahranfänger und ein Fahrlehrer einen ungewöhnlichen Test: Alle drei setzen nacheinander eine so genannte Rauschbrille auf und absolvieren einen Parcours aus Pylonen – mit einem verheerenden Ergebnis: Keines der Hütchen bleibt stehen. Im Straßenverkehr hätte eine solche Fahrt katastrophale Folgen.
Vorsicht Panne!
Was tun, wenn das Auto liegen bleibt?
Eine Panne – zum Beispiel auf einer stark befahrenen Bundesstraße oder einer Autobahn – ist eine sehr gefährliche Situation. Immer wieder ereignen sich schwere Unfälle, weil andere Fahrzeuge auf liegen gebliebene Pannenfahrzeuge auffahren. Jedes Jahr sterben Menschen bei solchen Unfällen. Vor allem in der Nacht ist die Gefahr besonders groß.
Tipps zum Helmkauf
Der muss sitzen
Ins Geschäft gehen, Helme aussuchen, ausprobieren, Testfahrt machen, kaufen. So einfach ist Helmkaufen – wenn man ein paar Tipps beachtet.
Drogen am Steuer
Kleine Pille, große Folgen
Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes sind alarmierend: Laut Jahresstatistik 2004 nahmen zwar die Alkoholdelikte im Straßenverkehr leicht ab (– 0,2 Prozent). Die Zahl der Drogenverstöße stieg dagegen dramatisch an (+ 45,3 Prozent). Auch saftige Strafen scheinen viele nicht davon abzuhalten, sich nach dem Konsum von Ecstasy oder Haschisch ans Steuer zu setzen. Dass sie dabei ihr eigenes und das Leben anderer aufs Spiel setzen, wissen viele offenbar gar nicht.
Computerprogramm „Der Anhalteweg“
Aufprall mit fast 70 Sachen
Wenn es kracht, ist oft mangelnder Sicherheitsabstand eine der Unfallursachen. Viele schätzen den Weg, den sie benötigen, um ihr Fahrzeug zum Stehen zu bringen, zu gering ein. Ein Programm, wie es die Landespolizeidirektion Baden-Württemberg entwickelt hat, kann die Augen öffnen.
Unfalldatenspeicher
Freiwilliger Einbau fördert souveränen Fahrstil
Ein Unfalldatenspeicher (UDS) funktioniert wie die Blackbox eines Flugzeugs. Nach einem Unfall lässt sich anhand der Daten sehr leicht ermitteln, was zum Crash geführt hat und wer ggf. Schuld hat. Doch ein UDS kann offenbar noch mehr. Verschiedene Untersuchungen zeigen: Unfalldatenspeicher senken die Unfallzahlen.
Eis und Schnee auf LKW
Gefährliche Dachlasten
Bei frostigen Temperaturen lauert auf vielen Lkw-Dächern eine eisige Gefahr. Leider gibt es für Fahrer nur wenige Möglichkeiten, nach einer nächtlichen Pause die Dachflächen des Lkw von Eis und Schnee zu befreien: Bei leerem Lkw, kann der Fahrer von innen die Lkw-Plane anheben und festgefrorene Dachlasten lösen. Doch völlig frei von Eis und Schnee werden die Lkw-Dächer damit nicht. Manche Eisbrocken werden so nur gelöst. Bislang noch recht selten gibt es an Autohöfen und Raststätten Gerüste, um Lkws von Eis und Schnee zu befreien.
Unfallursachen junger Fahrer
Fahranfänger fahren gefährlich
Junge Fahrer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren sind mit einem höheren Unfallrisiko unterwegs als Autofahrer anderer Altersgruppen. Sie stellen zwar nur knapp zwölf Prozent aller Führerscheinbesitzer der Klasse B, verursachen aber mehr als 28 Prozent aller Pkw-Unfälle. Bei Verkehrsunfällen, in denen Alkohol im Spiel war, sind die jungen Fahrer im Vergleich zu den übrigen Autofahrern mit 33,5 Prozent Spitzenreiter. Ähnlich verhält es sich bei der Unfallursache „nicht angepasste Geschwindigkeit“: 41,8 Prozent aller Tempo-Delikte gehen auf das Konto der 18- bis 25-Jährigen.
Erfahrungen aus dem Überschlagsimulator
Hals über Kopf
Ein Erfahrungsbericht aus dem Überschlagsimulator des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) von Klaus Scherer.
Intelligente Reifen
Sensoren warnen vor Plattfuß
Vier Reifen stellen den Kontakt zwischen Auto und Straße her. Die Kontaktfläche ist dabei jeweils nur so groß wie eine Hand. Dieser kleinen Verbindung zwischen Fahrzeug und Fahrbahn kommt eine große Bedeutung zu. Ein plötzlicher Reifenplatzer bei hoher Geschwindigkeit kann fatale Folgen haben. Intelligente Reifen sollen dem künftig vorbeugen.
Quads
Gefährlicher Spaß auf vier Rädern
In jüngster Zeit sieht man sie immer häufiger - Quads. Dabei handelt es sich im Prinzip um Motorräder, die statt zwei gleich vier Räder besitzen. Seit einiger Zeit sind Quads auch auf deutschen Straßen zugelassen und es werden immer mehr. Das Problem: Man braucht für ein Quad keinen extra Führerschein. Mit dem normalen Auto-Führerschein (Klasse B, früher 3) kann sie jeder fahren. Dabei lassen sich diese vierrädrigen Gefährte extrem schlecht lenken und sie können ganz leicht umkippen. Quad-Crashtests haben bereits gezeigt, wie gefährlich diese Vehikel wirklich sind.
Beifahrer
Meckern und Pennen tabu
Wer am Steuer sitzt, muss viele Informationen verarbeiten: die Fahrtroute im Blick behalten, auf andere Verkehrsteilnehmer achten, Geschwindigkeit und Abstand kontrollieren etc. Mitfahrer sollten es dem Fahrer so leicht wie möglich machen und daher einige Regeln beachten. Das gilt gerade für die Heimfahrt von der Disco.
Vorsicht auf dem Bankett
Auf Abwegen
Gerade auf Landstraßen kann es leicht passieren: Abgelenkt kommt der Fahrer auf den wenig befestigten Seitenstreifen. Überzogene Lenkreaktionen sind in dieser Situation sehr gefährlich, denn dadurch gerät das Fahrzeug ins Schleudern. Nach Schätzungen von Verkehrsexperten ereignen sich so oder so ähnlich jährlich Unfälle mit über 1.000 Toten und Schwerverletzten.
Illegaler Deal mit Punkten
Handel mit Flensburger Verkehrssünden strafbar
Das Geschäft mit Punkten ist strafbar. Dennoch florierte es.
Ramballs
Bunter Aufprallschutz
Bei immer mehr Fahrzeugen sind die Stoßstangen in Wagenfarbe lackiert. Das sieht toll aus, zumindest bis die Stoßstange as erste Mal gebraucht wird, denn lackierte Teile sind sehr empfindlich. Und dann kann es auch schnell ziemlich teuer werden, selbst wenn es nur einen kleinen Kratzer im Lack gibt. „Ramball“ heißt ein kleiner Aufprallschutz, der helfen soll, wenn es eng wird – zum Beispiel in der eigenen Garage.
Grüner Pfeil
Vorsicht beim Abbiegen!
Wie Ampelmännchen, Rotkäppchensekt und Trabbi stammt auch der Grünpfeil aus der DDR. Er erlaubt es, rechts abzubiegen, obwohl die Ampel rot zeigt. Aber Vorsicht: Der Querverkehr hat trotz grünem Pfeil Vorfahrt! Auch rund zwölf Jahre nach der Einführung dieses Zeichens in den alten Bundesländern verhalten sich viele Autofahrer immer noch falsch.
Unfallsimulationen am PC
Dummys können in Rente gehen
Die Zeiten, in denen Dummys für uns den Kopf hinhalten mussten, könnten bald vorbei sein.
Wintersport
Mit Sicherheit fit
Der nächste Winter kommt bestimmt – und mit ihm jede Menge Wintersportspaß für Skifahrer und Snowboarder. Um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden, müssen Material und Mensch fit sein.
Autobahn
Auffahren will gelernt sein
Das Auffahren an einer Autobahn-Anschlussstelle will gelernt sein. Viele geben auf dem Beschleunigungsstreifen zu zögernd Gas. Andere wechseln sofort auf die Überholspur – ein fataler Fehler, der schwere Folgen haben kann. Der fließende Verkehr auf der Autobahn hat in jedem Fall Vorfahrt. Wer sich also einfädeln möchte, muss seine Fahrweise dem Verkehr anpassen – und nicht umgekehrt.
Airbags
Schutz in null Komma nichts
Airbags entfalten sich rasend schnell. Und die hohe Geschwindigkeit, mit der sie dies tun, ist auch nötig: Schließlich soll der Airbag beispielsweise als Aufprallkissen den Kopf des Fahrzeuginsassen abfangen, bevor er bei einem Seitenaufprall seitlich gegen Scheibe, B- oder C-Säule geschleudert wird.
Richtiges Einfädeln
Damit’s nicht klemmt
Auf der Autobahn, aber auch in der Stadt kommt es zu Rückstaus, wenn die Fahrbahn verengt wird. Solche Engpässe kosten jede Menge Zeit und Nerven. Viele Autofahrer wissen nicht, wie man richtig einfädelt. Aus Angst, später nicht mehr reingelassen zu werden, wechseln sie viel zu früh die Spur und ärgern sich, wenn andere an ihnen vorbeiziehen.
Alkohol am Steuer
Glühwein im Blut
Alk am Steuer, das wird teuer! Auch wenn in der Weihnachtszeit und um Silvester herum die Verführung besonders groß ist, nach ein zwei Gläsern Glühwein oder Sekt doch noch fix selbst heimzufahren - klug ist das nicht. Denn auch ohne dass etwas passiert, riskiert man ein saftiges Bußgeld und Führerscheinverlust.
Auto fahren im Nebel
Dicke Suppe
Auto fahren im Nebel ist anstrengend und nicht ungefährlich. Wer sich an einige wenige Regeln hält, kommt trotzdem gut ans Ziel: Fuß vom Gas, Abstand halten und sich nicht blind auf den Vordermann und die Technik verlassen.
Countdown für Hamburgs Fußgänger
Noch fünf Sekunden bis Grün
5-4-3-2-1. Dann springt die Ampel für die Fußgänger auf Grün. Hamburg hat im September 2005 als erste deutsche Stadt eine Countdown-Ampel installiert.
Tipps für Fahrer und Mitfahrer
Gute Planung statt erhobener Daumen
Wer eine passende Mitfahrgelegenheit oder die richtigen Mitfahrer gefunden hat, sollte einige Regeln beachten, damit die gemeinsame Tour reibungslos abläuft.
Frank Baumann und Ailton bei „Profis testen mit Profis“
Testfahrt mit Nationalspieler und Torschützenkönig
Bereits während der letzten Bundesliga-Saison stand für Nationalspieler Frank Baumann und seinen Bremer Kollegen Ailton eine besondere Ehrenrunde an. Star-Fußballer stiegen mit Rennfahrer Christian Danner auf einer Teststrecke in einen Sportwagen.
Vorsicht vor schlauen Gaunern
Reisezeit – Hochsaison für Ganoven
Dem Einfallsreichtum von Ganoven sind oft keine Grenzen gesetzt. Damit du die schönsten Wochen des Jahres ohne Ärger genießen kannst, solltest du dich so gut wie möglich vor Gaunern schützen.
Wildunfälle
Keilerei in der Dämmerung
Zwanzig Prozent der Autounfälle am Tag sind Wildunfälle. Jährlich kommen dabei mehr als dreißig Menschen ums Leben, 1.500 werden zum Teil schwer verletzt. Der Sachschaden beträgt über 225 Millionen Euro. Starke Zahlen - was aber tun, wenn unvermittelt ein ausgewachsener Keiler oder stattlicher Hirsch auf der Straße auftaucht?
Kinospot
(Ge)Fahren in der Dunkelheit
Die Gefahr auf nächtlichen Straßen nicht gesehen zu werden, ist besonders für Fußgänger und Radfahrer groß. Dies gilt vor allem bei vielen unterschiedlichen Lichtern auf belebten Straßen in der Stadt sowie bei Regen oder Nebel. Ein Kinospot zeigt Gefahren auf.
Lawinengefahr
Alle Jahre wieder - Lawinen
Die meisten Lawinen werden von Ski- oder Snowboardfahrern ausgelöst, die sich abseits der Pisten im Tiefschnee bewegen. Die Situation wird falsch eingeschätzt, die Gefahr verkannt. Dabei macht Tiefschneefahren echt Laune....Aber: Wenn du dich von der Piste weg wagst, dann solltest du dich vorher informieren, was du riskierst.
Fahren bei Nässe
Aquaplaning - wer rast, der schwimmt
Aquaplaning ist nicht lustig. Wer schon mal erlebt hat, wie sein Auto bei Regen plötzlich nicht mehr dem Fahrer sondern ganz eigenen Regeln gehorcht, versteht, warum manche sagen, es sei wahrscheinlich gefährlicher als Glatteis. Wer die typischen "Fallen" kennt, weiß, wie er reagieren muss.
Motorradschutzkleidung
Nie ohne Bodyguards
So schön wie das Motorradfahren ist - wenn was passiert, hat ein Biker leider keine Knautschzone und keine Sicherheitsgurte. Gute Schutzkleidung kann aber im Falle einer Rutschpartie die Verletzungen mildern - oder sogar ganz verhindern.
Sonderrechte für Einsatzfahrzeuge
Bahn frei!
Blaulicht flackert, Martinshörner gellen – wenn Polizei und Rettungskräfte im Einsatz sind, müssen alle anderen Verkehrsteilnehmer schnell aber überlegt reagieren.
Erste Hilfe
Wie hilft man bei einem Motorradunfall?
Wenn ein Biker verunglückt, wissen die Helfer oft nicht: Helm ab oder lieber nicht? Die Empfehlung lautet: Runter damit. Das gilt vor allem, wenn der Motorradfahrer bewusstlos ist. Wie du das bewerkstelligst, ohne dem Verletzten dabei weh zu tun, erfährst du hier.
Rad fahren in der Dunkelheit
Auffallen um jeden Preis
Draußen ist alles Grau in Grau und schon ab dem Nachmittag ist es finster. Der sportliche und umweltbewusste Mensch verzichtet dennoch nicht aufs Rad fahren. Und wenn man ein paar Dinge wie funktionierende Lichtanlage und Bremsen beachtet, ist es auch im Herbst und Winter eine sichere Sache.
Verhalten bei Unfällen
Crash - und was nun?
Auch dem vorsichtigsten Autofahrer kann es passieren, dass er in einen Verkehrsunfall verwickelt wird. Da kracht und splittert es, das Herz rast und man kann froh sein, wenn es beim Blechschaden geblieben ist. Vor lauter Schreck vergessen viele, was bei einem Unfall zu tun ist. Das wichtigste: Ruhe bewahren.
Tipps und Tests
Sicherheit von morgen
Automatisch bremsen, anhalten, ausweichen
Moderne Fahrzeuge können Gefahren erkennen und den Fahrer warnen. Bald werden sie aber auch automatisch bremsen, anhalten und ausweichen, wenn der Fahrer nicht entsprechend reagiert. Dennoch bleibt die Verantwortung beim Fahrer, auch wenn sich die Technik immer weiter verbessert.
Dummys
Trainingslager für Hightechmodels
Seit 60 Jahren riskieren Crashtest-Dummys für die Sicherheit Kopf und Kragen. Mittlerweile sind sie richtige Hightechmodels und kosten zwischen 100.000 und 150.000 Euro. Um mit den hochsensiblen Testpuppen verwertbare Ergebnisse zu ermitteln, ist jede Menge Fachkenntnis nötig. Daher gibt es zum erfolgreichen Einsatz von Dummys Schulungsseminare. Denn einen Crash zu wiederholen und ein zweites Auto vor die Wand zu fahren, ist verständlicherweise ziemlich teuer.
SafetyCheck und Proficheck
Anfänger-Autos auf dem Prüfstand
Gerade junge Menschen suchen meist einen kostengünstigen fahrbaren Untersatz. Doch nicht immer sind vermeintliche Schnäppchen auf dem Gebrauchtwagenmarkt technisch einwandfrei. Untersuchungen zeigen: Bei Unfällen mit älteren Fahrzeugen (neun Jahre und älter) sind im Vergleich zu neueren Fahrzeugen doppelt so häufig technische Mängel eine der Unfallursachen. Mit den Aktionen "SafetyCheck" und "Proficheck" können junge Fahrer kostenlos ihren Wagen checken lassen.
Schonen und warten
Wie Reifen länger leben
Sie bringen die Antriebs- und Bremswirkung auf die Straße. Sie sorgen dafür, dass das Fahrzeug in seiner Spur bleibt, ob auf gerader Strecke oder in Kurven. Reifen kommt beim Thema Sicherheit eine große Bedeutung zu. Umso wichtiger ist es, mit ihnen pfleglich umzugehen.
„FAHR FIT“
Fitness für Autofahrer
Dichter Verkehr sorgt für hohe Stressbelastung. Umso wichtiger ist es, dass sich Autofahrer fit ans Steuer setzen. Für die eigene Fahr-Fitness kann jeder etwas tun. Der Reifenhersteller Bridgestone hat in Kooperation mit den Injoy Fitnessclubs ein Programm entwickelt, das auf neuesten Erkenntnissen der Sport- und Trainingswissenschaften basiert und Fahrern helfen will, fit, entspannt und sicher zu fahren.
Dresscode am Steuer
Bequem und sicher geht vor schick und schön
Spezielle Kleidungsvorschriften gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht. Dennoch existiert eine Art Dresscode für Autofahrer – zumindest hinterm Steuer. Gera-de im Winter gilt es, sich bequem und praktisch anzuziehen. Während an der frischen Luft Schal, Winterjacke, Mütze, Handschuhe und Stiefel gegen die Kälte helfen, können sie im Auto die Sicherheit gefährden. Nicht auszudenken, was etwa passieren kann, wenn sich ein langer Schal während der Fahrt irgendwo verheddert.
Erinnerungsstütze
Erste Hilfe auf dem Handy
Wenn es irgendwo im Straßenverkehr gekracht hat, stehen oft nicht nur die unmittelbar Betroffenen bzw. Verletzten unter Schock, sondern in gewisser Weise oft auch die Ersthelfer. Mache ich auch alles richtig? Wie war das doch gleich mit der stabilen Seitenlage? Aufregung und Verunsicherung lassen manchen beim Helfen zögern. Das muss nicht sein. Unter dem Motto "Helfen bis der Arzt kommt" bieten die Johanniter zusammen mit dem Dienstleister Jamba Erinnerungsstützen zur Ersten Hilfe fürs Handy an.
Billigreifen
Falsch gespart kostet die Sicherheit
"Geiz ist geil" hieß es lange in der Werbung. Viele sind ständig auf der Suche, wo sich noch ein paar Euro einsparen lassen. Bei Reifen spart man an der falschen Stelle. Wer zu billigen Winterreifen greift, zahlt am Ende bei der Sicherheit drauf.
Verkehrsfunk
So kommt der Stau ins Radio
Auf dem Bildschirm vor ihm erscheint ein rotes Fenster. Rot, das heißt eine Gefahrenmeldung. Olli Briesch, Moderator bei 1LIVE, unterbricht sofort das laufende Programm: "Achtung Autofahrer! Auf der A31 Gronau – Bottrop kommt Ihnen zwischen Kirchhellen und Gladbeck ein Fahrzeug entgegen. Fahren Sie auf beiden Richtungsfahrbahnen rechts und überholen Sie nicht. Ich wiederhole: Auf der A31 Gronau – Bottrop kommt Ihnen zwischen Kirchhellen und Gladbeck ein Fahrzeug entgegen. Fahren Sie auf beiden Richtungsfahrbahnen rechts und überholen Sie nicht. Wir melden sofort, wenn die Gefahr vorüber ist."
Alkoholtest
Schummeln nützt nichts
Nach Alkoholgenuss mit dem Auto nach Hause? Wegen des hohen Unfallrisikos ist das eine sehr schlechte Idee. Doch auch bei einer Alkoholkontrolle drohen saftige Strafen. Gerade im Internet kursieren viele angebliche Tricks, mit denen Autofahrer die Polizei beschummeln wollen. In Wirklichkeit hilft keiner. Bei einer Alkoholkontrolle kommt die Wahrheit sehr schnell ans Licht.
Mitfahrzentrale für die Nacht
Mit den Nachtfahrern sicher nach Hause
Jedes Wochenende stehen junge Leute in ganz Deutschland vor der Frage, wie sie zu Konzert, Party oder Disko und wieder zurückkommen. Ab sofort hilft die Internetplattform
www.dieNachtfahrer.de, Mitfahrgelegenheiten zu finden und Fahrgemeinschaften zu bilden. Die erste "Mitfahrzentrale für die Nacht" macht den Weg zum Partyspaß und zurück planbar, sicher und kostengünstig. Das Angebot richtet sich an junge Partygänger ab 18 Jahren in ganz Deutschland.
Straßenverkehrsordnung
Neue Wege für Inline-Skater
Herrliches Sommerwetter – gerade in den Abendstunden schnallen sich viele Inline-Fans gerne ihre Skates an. Allerdings dürfen sie nicht einfach nach Lust und Laune losdüsen. Außerhalb von Skate-Events, wie sie auch in diesem Sommer wieder vielfach zum Mitskaten einladen, müssen Rollschuhfahrer wie alle Verkehrsteilnehmer die Straßenverkehrsordnung (StVO) beachten.
Biker-Comics
Tipps mit Witz für Motorradfahrer
Lucky 13 ist ein Held – allerdings eher ein unfreiwilliger, komischer Held. Die Vereinigung europäischer Motorradhersteller ACEM hat eine Reihe von Comic-Strips zu gefährlichen Verkehrssituationen für motorisierte Zweiradfahrer herausgegeben. Im Zentrum der 13 Kurzgeschichten steht Lucky 13, ein etwas linkischer, schrulliger, aber auch liebenswerter Motorradfahrer.
Dialog-Displays
Freundliches „Danke“ bremst schnelle Fahrer
Ein freundliches Gesicht wirkt Wunder. Das zeigen auch Untersuchungen zur Wirkung von Dialog-Displays im Straßenverkehr. Autofahrer halten sich demnach eher an eine Geschwindigkeitsbegrenzung, wenn ein so genanntes Dialog-Display am Straßenrand sie mit einem freundlichen „Danke“ belohnt oder mit einem dezenten „Langsam“ ermahnt.
Feiern ohne Folgen
Mit den Öffentlichen zum Volksfest und zurück
Das Oktoberfest in München und das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart locken Jahr für Jahr Millionen Besucher an. Doch auch viele Weinfeste laden im Herbst zum Feiern ein. Für viele gehören ein oder zwei Maß Bier oder der Schoppen Wein zum launigen Festbesuch dazu. Kein Problem: Wer frühzeitig seinen Festbesuch mit öffentlichen Verkehrsmitteln plant, ist auf der sicheren Seite.
Online-Promillerechner
Ohne Gewähr und nur Pi-mal-Daumen
Im Internet finden sich jede Menge Promillerechner. Theoretisch könnte man damit ermitteln, wie viel Alkohol man in einem gewissen Zeitraum konsumieren dürfte, wie viele Promille man anschließend hätte und wie lange es dauern würde, bis man wieder nüchtern ist. Mit Blick auf den Straßenverkehr kann davor allerdings nur gewarnt werden. Wer sich an einem solchen Promillekalkulator orientiert, riskiert seinen Führerschein, aber auch seine Gesundheit und die anderer Verkehrsteilnehmer.
MPU
Der Weg zurück zum Führerschein
Für Sebastian R. war das vergangene Jahr nicht einfach. Nachdem er wegen einer Autofahrt unter Drogeneinfluss seinen Führerschein abgeben musste, verlor er seinen Job und hatte viel Zeit, über sich und seine Situation nachzudenken. Denn für seinen Führerschein muss er sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen. Er soll nachweisen, dass er (wieder) geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen. Aber wie läuft so ein Test ab?
Sonnenbrille
Mehr als dunkles Glas
Strahlend blauer Himmel, doch für Verkehrsteilnehmer ist gerade morgens und abends nicht alles eitel Sonnenschein. Die tief stehende Sonne kann Auto- und Motorradfahrer immer wieder gefährlich blenden. Die richtige Sonnenbrille kann jedoch helfen und für mehr Sicherheit sorgen. Vorsicht gilt dagegen bei Billigbrillen, die nicht den nötigen UV-Schutz bieten.
Sommerschuhe
Gut beschuht am Steuer
Mit steigenden Temperaturen beginnt im Frühjahr die Zeit der leichten Kleidung. Besonders Frauen tragen dabei gerne offene Schuhe. Doch nicht alles, was einen schönen Fuß macht, sollte auch am Steuer getragen werden. Autofahrer sollten sich nur mit Schuhen hinters Steuer setzen, in denen sie auch festen Halt haben. Schuhe mit Plateausohlen zum Beispiel sind für Fahrerinnen ungeeignet. Wer mit leichten Sommerschuhen und dem Auto unterwegs ist, sollte für die Fahrt einfach ein Paar geeignete Schuhe im Wagen haben.
Urlaubs-Check fürs Motorrad
Unbeschwert in die große Freiheit
Viele Biker lockt im Sommer die große "Freiheit auf zwei Rädern" zur Urlaubstour. Doch nur bei guter Vorbereitung kann die Fahrt das unbeschwerte Highlight des Jahres werden. Ein gründlicher Check der Maschine gehört genauso zur Reisevorbereitung wie die Routenplanung inklusive Tankstopps und Pausen.
Augen-Check
Tests für den richtigen Durchblick
Autos müssen in Deutschland alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung. Bei den Fahrern ist das anders. Zwar wird in den Führerschein eingetragen, ob eine Sehhilfe benötigt wird. Eine Überprüfung der Sehstärke gibt es aber nur einmal, nämlich bei der Führerscheinprüfung. 1963 wurde der Sehtest für Führerscheinanwärter zur Pflicht. Danach bleiben Sehprobleme oft unbemerkt.
Beruf: Fahrlehrer
Nicht nur Fitnesstrainer für Fahranfänger
Unterwegs sein und vor allem jungen Leuten das Auto- oder Motorradfahren beibringen. Für viele scheint der Beruf des Fahrlehrers ein Traumjob: ein immer wieder wechselnder Kreis an Fahrschülern und eine abwechslungsreiche Arbeit. Auf alle Fälle ist es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe.
Tödliche Gefahr
Gut einsehbare Kreuzungen
Die Kreuzung liegt außerhalb geschlossener Ortschaften und sie ist von allen Seiten gut einzusehen. Trotzdem ist diese Kreuzung ein Unfallschwerpunkt. An gut einsehbaren Einmündungen und Kreuzungen außerhalb geschlossener Ortschaften passieren laut ADAC-Unfallforschung besonders viele schwere Unfälle. Jeder siebte Tote oder Schwerverletzte ist die Folge falschen Einbiegens oder Kreuzens – im Jahr 2007 waren das fast 5.400 Menschen. Insgesamt ging die Zahl der Verkehrsopfer zwar zurück, an kritischen Kreuzungspunkten allerdings stieg sie an.
Loremo
Mit weniger als zwei Litern bis zu 160 km/h
Die Rechnung ist einfach – und sie funktioniert: Geringes Gewicht + geringen Luftwiderstand = geringer Verbrauch. Mit einem Gewicht von weniger als 500 Kilogramm und einem sehr niedrigen kw-Wert (Luftwiderstand) kommt der Loremo mit einem kleinen Motor mit relativ geringer Leistung aus. Nur 25 PS soll der Zweizylinder-Diesel am Ende der Entwicklung haben und damit das leichte Auto auf Tempo 160 treiben, der Norm-Verbrauch werde dennoch unter 2,0 Litern pro 100 km liegen.
Euro NCAP
Crashtest auf Herz und Nieren
Bei Restaurants und Hotels stehen viele Sterne für erlesene Speisen und hohen Komfort. Beim Euro NCAP-Test werden nagelneue Autos in immer gleicher Weise gegen ein Hindernis gefahren und danach die Auswirkungen des Crashs ausgewertet. Ab 2009 reicht ein gutes Crashergebnis allein nicht mehr, um die höchste Wertung von fünf Sternen zu bekommen. Fahrzeuge mit der Top-Bewertung müssen zum Beispiel auch ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) besitzen
Winterreifen
Deutsche Autofahrer wissen Bescheid
In Sachen Winterreifen wissen Deutschlands Autofahrer Bescheid. Das zeigen immer wieder Umfragen. So wissen fast alle Autofahrer, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifenpflicht besteht. Und den meisten ist auch bewusst, dass Winterreifen ein entscheidendes Sicherheitsplus im Vergleich zu Sommerreifen bieten.
Infos und Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Aktion „Innerorts – Raum für alle!?
Nirgendwo bewegen sich so viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer auf engem Raum wie in Ortschaften: Fußgänger, Radfahrer, Kinder, Auto- und LKW-Fahrer Busse und Motorradfahrer teilen sich diesen Verkehrsraum. Dies führt nicht nur häufig zu Konfliktsituationen, sondern auch zu hohen Unfallzahlen. Mit der Aktion „Innerorts – Raum für alle!?“ wollen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), die Gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen nützliche Infos und Tipps für die sichere Teilnahme am innerörtlichen Verkehr geben. Zielgruppe der am ersten September startenden Aktion sind Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Autokino
Film ab unterm Sternenhimmel
Stoßstange an Stoßstange, Autolänge um Autolänge geht es langsam vorwärts. Doch wir stehen nicht im Stau. Auch nicht vor dem
Drive-In-Schalter einer
Burgerkette. Wir nähern uns dem Kassenhäuschen des ältesten Autokinos Europas in Neu-Isenburg-Gravenbruch. Kino unterm Sternenhimmel ist für viele Film
fans immer wieder ein besonderes Erlebnis.
Blutspende
Wir sind Helden
Ein Unfall auf der Landstraße. Ein junger Mann ist schwer verletzt. Ein Krankenwagen ist am Ort. Der Rettungshubschrauber im Anflug. Um das Leben des Verunglückten zu retten und seinen hohen Blutverlust auszugleichen, bereitet der Notarzt ihn bereits für eine Bluttransfusion vor. Ohne Blutspenden könnte dem jungen Mann vermutlich nicht mehr geholfen werden. "Wir sind Helden" lautet daher die Botschaft eines Infopaketes, das junge Menschen zum Blutspenden aufruft.
Licht-Test im Oktober
Sehen und gesehen werden: Kostenlos mehr Sicherheit
Nicht nur in der dunklen Jahreszeit ist es unverzichtbar, richtig zu sehen und rechtzeitig gesehen zu werden. Doch gerade jetzt spielt die Fahrzeugbeleuchtung beim Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle. Daher bieten auch in diesem Jahr im Oktober Kfz-Meisterbetriebe, Prüfstellen der Automobilclubs und Überwachungsorganisationen wieder einen kostenlosen Licht-Test an.
Urlaubsreise
Stressfrei und erholt unterwegs
Viele Urlauber starten mit dem eigenen Auto, dem Wohnmobil oder Motorrad in die schönste Zeit des Jahres. Damit schon die Fahrt zum Urlaubsort erholsam wird, sollte die Reise sorgfältig vorbereitet werden.
Sicherheitskampagne für Motorradfahrer
Katja Poensgen unterstützt "German Safety Tour"
Zu hohe Geschwindigkeit, Fehler beim Überholen, zu geringer Abstand, Selbstüberschätzung sind die Hauptursachen für Motorrad-Unfälle. Dagegen wollen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) und die Unfallforschung der Versicherer (UDV) etwas tun. Mit Unterstützung der Motorrad-Zeitschriften Tourenfahrer und Motorradfahrer wurde für die kommenden drei Jahre die "German Safety Tour" ins Leben gerufen. Die Touren in Deutschland beinhalten Schulungen im Realverkehr
Runter vom Gas
Jedes Unfallopfer ist eines zu viel
Ein Kinospot: Eine Kamerafahrt zeigt eine leere Wohnung im Sonnenschein. Man sieht den Stundenplan eines Schulkindes. In der Küche sitzt eine hungrige Katze. Das Telefon klingelt und während sich der Anrufbeantworter einschaltet, kommt auf einem Schrank ein Bilderrahmen in den Blick. Eine glückliche Familie sitzt auf einem Sofa und lächelt in die Kamera. "Hallo. Hier sind Thomas, Andrea, Laura und Lukas. Wir sind leider nicht da", erklären vier fröhliche Stimmen. Da passiert es urplötzlich: Von Reifenquietschen untermalt krachen die vier Personen auf dem Foto mit voller Wucht gegen die Glasscheibe des Bilderrahmens. Das Glas zersplittert. Jährlich sterben in Deutschland rund 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen. "Runter vom Gas!", lautet die Botschaft des Spots.
Highway Hero
Helfer mit Herz und Hand
Kennen Sie einen Autofahrer oder Trucker, der durch entschlossenes, mutiges Handeln einem anderen Verkehrsteilnehmer das Leben gerettet hat? Oder einen selbstlosen Helden, der Mitmenschen mit seinem Einsatz aus einer Notlage befreit hat? Einen engagierten Zeitgenossen, der durch sein Anpacken dazu beiträgt, dass im Straßenverkehr mehr Rücksicht und nicht der Ellenbogen regiert? Vielleicht sind Sie ja selbst einer von denen, die oft Gutes tun, aber nie darüber reden?
Mood Food
Gesund essen – Sicher fahren
Was wir essen und trinken, beeinflusst in hohem Maße unsere Stimmung, unser Feeling, aber auch unsere Fitness als Autofahrer. Wer aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, sollte daher seine Ernährung überprüfen. Dass Alkohol tabu sein sollte, ist klar. Aber schließlich macht ein voller Bauch müde. Und Müdigkeit spielt leider bei vielen Unfällen eine Rolle.
Hauptuntersuchung
Ein Check für die Sicherheit
Katjas kleiner Flitzer muss „zum TÜV“, wie es so einfach heißt. Die Hauptuntersuchung (HU) steht an. Hoffentlich droht da kein Ärger, denkt sich die 19-Jährige, die nicht weiß, was sie und ihren Wagen erwartet. Aber sie weiß auch: „Nur wenn mein Auto sicher ist, kann ich mich wirklich unbesorgt ans Steuer setzen.“
Xenon reduziert nächtliche Unfälle
Modernes Licht, bessere Sicht
Xenonlicht bei Pkw verhindert Unfälle und rettet damit auch Leben. Das ist das Resultat einer Studie des TÜV Rheinland. Wären alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge mit Xenonlicht statt mit herkömmlichen Halogenlampen ausgerüstet, ließen sich bei Nachtfahrten auf Landstraßen und Autobahnen viele schwere Unfälle vermeiden. Nach Angaben des TÜV Rheinland könnte die Zahl der Unfälle mit Verletzten um sechs Prozent und die der Todesopfer um 18 Prozent sinken.
„Licht an“ bringt Sicherheit
Tagfahrlicht: Energieverbrauch kein Argument
Viele Unfälle ereignen sich, weil andere Fahrzeuge zu spät erkannt werden. Fahren mit Licht am Tag ist trotzdem europaweit ein umstrittenes Thema. Während es in anderen Ländern, zum Beispiel in Skandinavien, schon seit Jahren Pflicht ist, tagsüber mit Licht zu fahren, gibt es in Deutschland seit 2005 nur eine entsprechende Empfehlung des Bundesverkehrsministers.
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Wenn ein Begleiter mitfährt
Eine Erfolgsstory: Begleitetes Fahren mit 17
Michael S. ist 17 Jahre alt. Vor einer Woche hat er die Fahrprüfung bestanden. Jetzt darf er mit seinem Vater oder seiner Mutter als Begleitperson schon vor seinem 18. Lebensjahr hinters Steuer. Michael ist einer von mehr als 250.000 Fahranfängern, die bereits den Modellversuch für Begleitetes Fahren in Deutschland genutzt haben. Für ihn ist es eine gute Sache – doch nicht nur für ihn.
Nachtbusdatenbank
Gut geplant zur Disco und nach Hause
Jedes Jahr kommen auf der Heimfahrt von der Disco Hunderte junger Menschen ums Leben. Alkohol- und Drogenkonsum, aber auch Müdigkeit, Übermut und ausgelassene Stimmung spielen dabei oftmals eine Rolle. Wer sich auf den Weg zur Disco oder einer Fete macht, sollte bereits seine Rückfahrt planen. Besonders sicher ist es, wenn man für Hin- und Rückfahrt öffentliche Verkehrsmittel wählen kann. Die Nachtbus-Datenbank von „move on“ hilft euch dabei, die Angebote in eurer Region zu finden.
Fotowettbewerb gegen Drogen am Steuer
„Zeig uns deinen klaren Blick!“
„Drogen haben im Straßenverkehr nichts verloren – und im Rallye-Sport erst recht nicht“, sagt Tim Stebani, deutsche Nachwuchshoffnung im Rallyesport. Der 21-Jährige unterstützt die Initiative „don't drug + drive“ und will deutlich machen, dass Drogen im Straßenverkehr lebensgefährlich sind. Er begleitet als Pate auch den Fotowettbewerb „Zeig uns Deinen klaren Blick!“, der noch bis zum 13. September 2007 läuft.
Reifendruck
Wenn der Sicherheit die Luft ausgeht
25.06.07 - Die meisten Autofahrer scheinen zu vergessen, dass ein Reifen natürlich Luft verliert und der Druck daher regelmäßig kontrolliert werden sollte. Denn anders ist es kaum zu erklären, wie viele Fahrzeug mit falsch aufgepumpten Reifen unterwegs sind. Dabei kann der richtige Luftdruck die Sicherheit entscheidend erhöhen. Fehlt im Reifen Luft, verlängert dies den Bremsweg und beeinträchtigt die Fahrzeugstabilität. Die Angaben zum richtigen Druck finden sich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs, oft auch an Türrahmen oder Tankdeckel.
Autovermieter fördert sicheres Fahren
Alles im grünen Bereich
11.05.2007 - Eine niederländische Autoleasing-Firma nimmt positiven Einfluss auf das Fahrverhalten ihrer Kunden. Im Rahmen eines Programms werden angepasste Geschwindigkeit und sicheres Abstandhalten mit Bonuspunkten belohnt. Wer im „grünen Bereich“ fährt, punktet doppelt: Er fährt sicherer und kann sich am Ende über ein Geschenk freuen.
SafetyCheck 2007
Kostenloser Sicherheitscheck für junge Fahrer
11.05.2007 - Bis zum 31. Juli 2007 können junge Fahrer ihre Autos kostenlos bei DEKRA Prüfstellen „auf Herz und Nieren“ untersuchen lassen. Geprüft wird der Zustand aller Teile, die für die Sicherheit besonders wichtig sind, wie Bremsanlage, Fahrwerk, Beleuchtung, Motor und Sicherheitsgurte. Ein solcher Sicherheits-Check kann zwischen 20 und 40 Minuten dauern und gleicht einer Hauptuntersuchung.
WM-Spätfolgen
Polizei entdeckt “verlorenes” Mietauto
22.03.2007 - Das könnte teuer werden: Wenn ein australischer WM-Gast die Gebühren für seinen Mietwagen nachzahlen muss, könnte eine ziemlich hohe Summe zusammenkommen. Mitte Februar war das Fahrzeug wieder aufgetaucht, das der 44-Jährige Mann am 23. Juni 2006 während der WM in Stuttgart bei der Polizei als gestohlen gemeldet hatte. Aber gestohlen hatte das Fahrzeug gar niemand. Es stand vielmehr sieben Monate lang da, wo der ortsfremde Fahrer es wohl im Juni 2006 „verloren“ hatte.
Automatisch in die Eisen
Wenn das Auto im Notfall selbst bremst
22.03.2007 - Im Flug- und Schiffsverkehr sorgt Radartechnik seit Jahrzehnten für Sicherheit. Jetzt hilft sie Autofahrern auch, rechtzeitig und wirkungsvoll zu bremsen. Bremsassistenten sollen den Fahrer aber nicht entmündigen. Vielmehr sollen sie unterstützen, um im Notfall entscheidende Sekundenbruchteile schneller zu sein.
Bester Trucker gesucht
Fahrerwettbewerb "Young European Truck Driver 2007"
01.03.2007 - Wie wird ein Gefahrentransport gesichert? Wie wird ein liegen gebliebener Laster wieder flott? Welche Regeln gelten auf internationalen Straßen? Lkw-Fahrer brauchen nicht nur fahrerisches Können, sondern auch jede Menge Fachwissen. Gute Lkw-Fahrer sind gefragt, denn die Speditionen suchen händeringend qualifizierte Fahrer. Der beste Lkw-Fahrer Europas wird beim Wettbewerb "Young European Truck Driver" ermittelt. Die Anmeldefrist läuft bis zum 11. März.
007 in schwieriger Mission
Bond-Darsteller Daniel Craig und seine Probleme beim Einparken
01.03.2007 - Auf der Kinoleinwand meistert er scheinbar spielend alle Schwierigkeiten. Als James Bond jagt er erfolgreich skrupellose Verbrecher. Doch im richtigen Leben bereitet Hollywoodstar Daniel Craig etwas Probleme, was den Hero gleich wieder sehr menschlich erscheinen lässt: Der Schauspieler hat Schwierigkeiten beim Einparken.
Fahrzeugtests
Winterfest durch Eis und Schnee
01.02.2007 - Neue Fahrzeuge sollen auch bei widrigen Straßen- und Witterungsverhältnissen wie Eis, Schnee und schlechter Sicht sicher und zuverlässig sein. Automobilhersteller testen ihre Fahrzeuge daher im hohen Norden und absolvieren mit einzelnen Fahrzeugkomponenten und neuen Modellen extreme Testläufe – teilweise bei bis zu minus 40 Grad Celsius.
Unfallkosten
Mehr als nur verbeultes Blech
01.02.2007 - Unfallschäden, Bergungsaufwand, Verschrottung. Bei einem Crash können schnell hohe Kosten entstehen. Selbst ein Sachschaden kann für manchen eine wirtschaftlichen Katastrophe bedeuten. Wer übernimmt welche Kosten, wenn es gekracht hat?
Passive Sicherheitssysteme
Einsatz im Bruchteil von Sekunden
01.02.2007 - Sie heißen passive Sicherheitssysteme, denn die meiste Zeit ihres Daseins schlummern sie im Auto gleichsam vor sich hin. Und hoffentlich werden sie nie gebraucht. Aktiv werden sie, wenn es zu einem Unfall kommt. Dann reagieren Gurtstraffer, Airbags und Gurtkraftbegrenzer in Sekundenbruchteilen. Elektronische Komponenten steuern diese passiven Sicherheitssysteme während des Unfalls. Sie erkennen anhand von Sensorsignalen die Stärke und die Richtung eines Aufpralls und sorgen für den bestmöglichen Schutz der Insassen.
Powernapping
Kurzschlaf: Wer müde ist, braucht Pausen
21.12.2006 - Powernapping ist ein trendiger Begriff. Doch mit einem kurzen Nickerchen („Napping“ = Englisch für „Dösen“) wieder zu Kräften kommen, das konnten Menschen in früheren Jahrhunderten vielleicht sogar besser als wir im 21. Jahrhundert. Heute wird dieses Prinzip von Fitnesscoachs wieder entdeckt. Und gerade im Straßenverkehr kann „Powernapping“ Leben retten.
Geschenktipp
Gutscheine für Fahrsicherheits-Fahrspartrainings
21.12.2006 - Suchen Sie noch nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk? Und dazu noch nach etwas Sinnvollem? Verschenken Sie doch ein Fahrsicherheits- oder ein Fahrspartraining.
Mehrwertsteuer
Noch schnell ein Auto kaufen?
29.11.2006 - Abwarten kann sich lohnen: Zum 1.1.2007 wird die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent erhöht. Viele Autofahrer überlegen sich deshalb, noch schnell ein Auto zu kaufen. Doch wie immer sollte ein solcher Schritt gut überlegt sein.
Handy-Routenplaner für Rollstuhlfahrer
Mit Rolli nie mehr ausgebremst
01.11.2006 - Für Rollstuhlfahrer sind schon einige Zentimeter an einer Bordsteinkante ein kaum zu überwindendes Hindernis. Wenn plötzlich Treppen oder andere Barrieren den Weg versperren, müssen sie oft große Umwege in Kauf nehmen. Das kann sich jetzt deutlich verbessern, denn vier Studenten kamen auf die Idee, ein Navigationssytem für Rollstuhlfahrer zu entwickeln. Es soll behinderten Menschen helfen, beim nächsten Stadtbummel leicht barrierefreie Wege zu finden.
Verkehrsübungsplätze
Abwürgen und anfahren
„Ich bin jetzt 17, mache bald meinen Führerschein und fahre deshalb öfters zur Vorbereitung mit meinen Eltern auf den Verkehrsübungsplatz in Recklinghausen“ berichtet Fahranfänger Sebastian im Internetportal Ciao. Ihm ist es wichtig, sich schon einmal ohne Fahrlehrer daran zu gewöhnen, hinter dem Steuer zu sitzen. Auf Verkehrsübungsplätzen ist das legal und einigermaßen gefahrlos möglich.
Fahranfänger
Wie finde ich eine gute Fahrschule?
Wer den Führerschein machen will, sollte seine Entscheidung für eine Fahrschule nicht vom Preis abhängig machen. Viel wichtiger als beispielsweise, was eine praktische Fahrstunde kostet, ist es, wie wohl sich der Fahrschüler in der Fahrschule fühlt. Entscheidend ist, dass sich Fahrschüler und Fahrlehrer gut verstehen.
Verkehrssünder
Saftige Bußgelder für Verkehrsrowdys
Seit dem 1. Mai drohen Verkehrssündern härtere Strafen. Bußgelder wurden erhöht, Fahrverbote ausgeweitet. Neue Regelungen betreffen zum Beispiel die Wartepflicht an Bahnübergängen, das Drängeln und überhöhter Geschwindigkeit.
Spritspar-Training
Autofahren kann man lernen – Spritsparen auch
Bis zu 25 Prozent Sprit können Autofahrer sparen – ohne Einschränkung bei Fahrkomfort und Fahrspaß. Das zeigen unabhängige Studien. Ein paar Hundert Euro sind das am Ende des Jahres dann mit Sicherheit – vor allem bei den aktuellen Spritpreisen. Da macht es Sinn, fit in Sachen Spritsparen zu werden.
Junge Fahranfänger
Keine Punkte – weniger Kosten
Junge Autofahrer verursachen häufiger Unfälle als Fahrer mit Erfahrung – das zeigt die Statistik. Deshalb zahlen die Jungen auch mehr für ihre Autoversicherung. Eine Versicherung versucht nun, souveränes und gelassenes Fahren durch einen Anti-Rüpel-Rabatt zu fördern.
Ratgeber für Führerscheinneulinge
Driver-Check neu – das Buch zum Führerschein
Bisher haben über vier Millionen junge Fahrer den Ratgeber "Driver Check" kostenlos zum neuen Führerschein erhalten. Das handliche Taschenbuch enthält eine Fülle von Informationen, Anregungen und Serviceangeboten für Führerscheinneulinge – eine praktische Orientierungshilfe. Jetzt wird der „Driver Check“ vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände neu aufgelegt.
Das eigene Miet-Auto
Car-Sharing: Ab und zu die große Auswahl
Mark, Monique und Paul haben kein Auto – kein eigenes. Und trotzdem sind sie bei Bedarf unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln. Die drei haben einen Vertrag mit einem Car-Sharing-Unternehmen abgeschlossen. Wenn sie einen fahrbaren Untersatz brauchen, rufen sie an und ihr Wagen steht auf einem gut erreichbaren Stellplatz bereit. Heute fährt Mark, morgen Monique, und nächstes Wochenende hat Paul gebucht.
Fortbildung für Fahranfänger
Jetzt geht’s los: Zweite Phase der Fahrausbildung
Fahranfänger, die mehr für ihre Sicherheit tun, können ihre Probezeit in Zukunft um bis zu ein Jahr verkürzen. Die „Zweite Fahrausbildungsphase“ bietet Fahranfängern während der Probezeit die Möglichkeit, freiwillig an einem Fortbildungsseminar teilzunehmen.
Verkehrssünderkartei in Flensburg
Punkte sammeln und Punkte loswerden
Punkte sammeln ist in – Payback-Punkte, HappyDigits und bunte Sammelmärkchen an den Tankstellen. Und viele sammeln fleißig mit, um später die Punkte gegen eine Prämie einzulösen. Auf einem Punktekonto möchte aber niemand Punkte sammeln: auf dem des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg. Denn der Weg, diese Punkte wieder loszuwerden, ist lang und beschwerlich.
Lackschäden selbst beheben
Bevor der Rost frist
Muss ein Teil der Karosserie neu lackiert werden, ist man schnell ein paar Hundert Euro los. Andererseits sollte man – gerade an neueren Fahrzeugen Kratzer nicht unbehandelt lassen, da sich sonst Rost ansetzen könnte. Viele kleine Kratzer kann man aber auch gut selbst behandeln.
Langes Autofahren
Eine Frage der Einstellung
Wer lange hinterm Steuer sitzt, spürt das oft am Abend: Verspannungen, Rückenschmerzen. Damit du dich nach langen Fahrten nicht gerädert fühlst, findest du hier einige Tricks.
Mit dem „Fifty-Fifty-Taxi“ in die Disco
Wenn halbe Sachen Spaß machen
Im „Black-Inn“ ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Sandra (18) und Simone (21) tanzen ausgelassen. Mit einer Clique von Freunden sind sie aus dem 21 km entfernten Büdingen in ihre Stammdisco nach Ranstadt gefahren. Heute muss sich keiner Gedanken über den Heimweg machen. Keiner muss auf Cocktails oder Bier verzichten, weil er noch fahren muss: Die Clique kam mit Taxis in die Disco. Und gegen 3.30 Uhr fahren sie per Taxi wieder nach Hause. Kein Luxus – denn das Taxi kostet sie nur die Hälfte.
Falsche Zapfpistole: keine Panik!
Vertankt – was nun?
Wer beim Tanken zur falschen Zapfpistole greift, sollte nicht in Panik verfallen. Wenn man den Fehler noch vor dem Starten bemerkt, ist alles noch zu retten. Gefährlich werden kann es, wenn jemand den Tank anschließend unprofessionell entleeren will. Ein Funke – und die Aktion kann zur Katastrophe führen. Auch der Umwelt zuliebe sollte die Entleerung von einer Werkstatt durchgeführt werden.
Computergames
Negative Auswirkungen möglich
So genannte Raserspiele, Videospiele mit rasanten Verfolgungsjagden, Überholmanövern und jeder Menge Speed, können sich offenbar negativ auf das Verhalten im Straßenverkehr auswirken. Das hat eine Untersuchung des Instituts für Verkehrssoziologie des Automobilclubs von Deutschland (AvD) ergeben.
Führerscheinprüfung
Fit für die Prüfung?
Mach den Führerschein- Theorietest!
Energy Drinks
Erst hellwach, dann flügellahm
Powerbrausen liegen voll im Trend. Energy Drinks sollen wach halten und stehen bei langen Rave-Nächten auf der Getränkehitliste oft ganz oben – häufig auch gemischt, zum Beispiel mit Wodka.
Spaßgesellschaft Rollerclub
Alleine essen macht dick. Alleine fahren ist öde.
Was für Kleintierzüchter und Briefmarkensammler gilt, trifft auch auf Rollerfahrer zu: Gemeinsam macht alles noch mehr Spaß. Deswegen entstehen zwischen Husum und Berchtesgaden in vielen Städten und Gemeinden immer mehr Rollerclubs und Vespatreffs. Ob sie nun „Roller-Fahrgemeinschaft Patschnass“, „Scooter Freunde Gerresheim“ oder „Rollerclub Blaue Wolke Ibbenbüren“ heißen, sie alle haben Spaß daran, mit ihren Rollern unterwegs zu sein und gemeinsam kleinere und größere Touren zu fahren.
Pannenservice
Pannenservice auch für Rollerfahrer
Bei ADACDRIVE, dem Jugendclub des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs (ADAC), sind Jugendliche bis 18 Jahren beitragsfrei. Auch ADACDRIVE-Mitglieder, die mit ihrem Roller oder Moped eine Panne haben, können den Service des ADAC nutzen.
Unfall
Was tun, wenn’s gekracht hat?
Im Straßenverkehr kann es jederzeit zu einem Unfall kommen, auch wenn man selbst keinen Fehler macht. Und wenn es gekracht hat, ist die Aufregung groß. Hunderte Gedanken schießen durch den Kopf. Umso wichtiger ist es, zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist.
Mitfahrbörsen
Einmal München-Frankfurt und zurück
Steigende Benzinpreise und die Einführung der Ökosteuer lassen die Mitfahrzentralen boomen. Fahrgemeinschaften liegen wieder voll im Trend. Mit zu fahren und andere mitfahren zu lassen lohnt sich: Wer drei Personen mitnimmt, kann die Fahrtkosten auf ein Viertel drücken.
Ausbildung zum Berufskraftfahrer
Als Azubi in einer Spedition
Montagmorgen. Frank Müller steigt zu seinem Kollegen in den Lkw. Der 17-Jährige begleitet seit ein paar Wochen die Touren eines erfahren Lkw-Fahrers, denn in ein paar Monaten wird er selbst Lkw fahren. Frank wird Berufskraftfahrer. Mit 16 Jahren hat er bei einer Spedition seine Lehre begonnen. Wenn er 18 ist, wird für ihn dann auch die praktische Fahrausbildung beginnen. Vorher durchläuft er mehrere Ausbildungsmodule – innerhalb der Spedition und in einer außerbetrieblichen Ausbildungsstätte.
Ausbildung zum Berufskraftfahrer
Busfahrer: Verantwortung für Mensch und Material
An der Bushaltestelle vor der Schule herrscht ein buntes Durcheinander. „Der Bus kommt“ ruft eines der Kinder und alle drängen zusammen. Eine alltägliche, nicht ungefährliche Situation für Busfahrerin Michaela N. Ganz langsam lenkt sie ihren Schulbus an die Haltestelle. Sie muss jederzeit stoppen können, zum Beispiel, wenn ein Kind geschubst wird. Seit einem halben Jahr sitzt die 22-Jährige hinter dem Steuer eines Linien- und Schulbusses. Sie ist Berufskraftfahrerin.
Kfz-Restaurator: Ein Beruf mit Zukunft
„Oldtimer“ als Studienfach
Oldtimer sind oft Kultfahrzeuge. Und es werden immer mehr. Mehr als 700.000 Autos in Deutschland haben mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. In Deutschland sind Ausbildungswege zur Pflege und Restauration der Klassiker rar. In den USA gibt es dagegen sogar ein Kolleg, an dem man Oldtimer studieren kann.
Spritspar-Rekord
Mit 24 Tankfüllungen um die Welt
Ein britisch-australisches Ehepaar hat sich als Rekord-Spritsparer einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde verdient. Nur 1.303 Liter Benzin benötigten sie, um mit ihrem serienmäßigen VW Golf einmal die Erde zu umrunden.
Workcamps
Schwielen und Spass statt Sonne und Strand
Schuften in den Ferien? Arbeiten, wenn andere faul am Strand liegen und sich in der Sonne braten lassen? Mancher wird sofort abwinken. Andere suchen gerade diese Herausforderung, das Neue, das Unbekannte, mit dem sie bei einem Workcamp-Einsatz zu tun haben.
Sprit sparen
Ökosteuer überlisten
An der Ökosteuer hat mancher Autofahrer kräftig zu knabbern. Dabei kann jeder dem Finanzminister ein Schnippchen schlagen, indem er Sprit spart.
Gesund und praktisch
Mit dem Rad zur Arbeit
Okay, es gehört schon ein bisschen Überzeugung dazu, sich jeden Morgen auf den Drahtesel zu schwingen und zur Arbeit zu radeln. Zur Belohnung gibt es aber einen Wohlfühlkick, bessere Kondition, ein putzmunteres Immunsystem und keinen Stress bei der Parkplatzsuche. Es gibt sogar noch mehr Argumente dafür, das Auto stehen zu lassen.
Inline-Skating
Skaterglück
Skaten ist klasse - und wer gut geschützt ist, muss auch keine Angst vorm Fallen haben, weil dann - eigentlich - nicht viel passieren kann. Gute Schützer für Knie, Ellbogen, Handgelenke und ein Helm sind deshalb ein absolutes Muss!
Motorrad
Winterschlaf für heiße Öfen
Die Tage werden kürzer, das Wetter fieser, nasser, kälter. Zeit, sich für einen Winter lang von seiner Maschine zu verabschieden. Aber nicht einfach das gute Stück in die Garage stellen, und sie dort bis zum Frühjahr vergessen. Das nähme sie dir übel. Hier ein paar Tipps, wie du dein Motorrad sicher und gut über den Winter bekommst.
Auto fahren
Car-Sharing - Clevere Lösung für Wenigfahrer
Bei den meisten ist das Auto eher ein "Stehzeug" statt ein "Fahrzeug". Da hat man viel Geld für die Kiste ausgegeben und Versicherung und Steuern sind auch nicht gerade preiswert - aber die längste Zeit des Tages steht das Auto nur rum. Viel cleverer wäre es doch, sich einen Wagen mit mehreren zu teilen. Genau das macht man beim Car-Sharing. Für Wenigfahrer ist das Auto-Teilen sogar extrem vorteilhaft.
Er braucht keine Winter
Schneeketten im Einsatz
Wenn es friert und schneit und es heißt: „Ski und Rodel“ gut, zieht es viele in die Berge und auf die Höh´n. In manchen Gegenden sind dann je nach Wetterlage Schneeketten vorgeschrieben. Wie benutzt man diese Dinger eigentlich richtig?
Ladungssicherung
Wenn der Hund zum Nilpferd wird
So schwer wie ein kleines Nilpferd kann ein Hund von rund 30 Kilo Gewicht für kurze Zeit werden, wenn er bei einem Crash ungesichert im Auto nach vorne geschleudert wird. Damit die vierbeinigen Freunde nicht die anderen Fahrgäste gefährden, sollten auch sie nur gut gesichert auf Reisen gehen.
Mofa-Führerschein
Große Freiheit auf zwei Rädern
Ab dem 15. Geburtstag darfst du Mofa fahren. Dabei gibt es einiges zu beachten - sicherheitstechisch vor allem. Aber wir sagen dir auch, was passieren kann, wenn´s dir nicht schnell genug geht und du an deinem Mofa schraubst.