www.nextline.de wird seit Dezember 2010 nicht mehr aktiv gepflegt, bleibt aber als Materialsammlung online. Lehrkräfte, Ausbilder und Schüler beziehungsweise Auszubildende finden hier unter anderem die gesammelten Jahrgänge von 2005 bis 2010 aller erschienenen Unterrichtshilfen und ARBEIT UND GESUNDHEIT-next-Ausgaben, teilweise mit Foliensätzen. Diese Materialien sind auch als CD-ROM erhältlich.

Neues Angebot für Lehrkräfte und Ausbilder! www.dguv.de/lug
mehr...

Infos und Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Aktion „Innerorts – Raum für alle!?

Viele Verkehrsteilnehmer
Nirgendwo bewegen sich so viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer auf engem Raum wie in Ortschaften: Fußgänger, Radfahrer, Kinder, Auto- und LKW-Fahrer Busse und Motorradfahrer teilen sich diesen Verkehrsraum. Dies führt nicht nur häufig zu Konfliktsituationen, sondern auch zu hohen Unfallzahlen. Mit der Aktion „Innerorts – Raum für alle!?“ wollen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), die Gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen nützliche Infos und Tipps für die sichere Teilnahme am innerörtlichen Verkehr geben. Zielgruppe der am ersten September startenden Aktion sind Unternehmen und Bildungseinrichtungen.


Sicher unterwegs – zu Fuß, auf zwei oder auf vier Rädern

„Innerorts – Raum für alle!?“ soll auf die besondere Situation, in der sich jeder Verkehrsteilnehmer in Ortschaften und Gemeinden befindet, aufmerksam machen. Marion Pieper-Nagel vom DVR erklärt: „66 Prozent aller Unfälle im Jahr 2007 ereigneten sich in geschlossenen Ortschaften. Stresssituationen, Lärm und Unübersichtlichkeit sind typisch für den Stadtverkehr und machen es für alle Verkehrsteilnehmer schwer, den Überblick zu behalten.

Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein, Rücksicht zu üben und zu wissen, wie man sich richtig verhält.“ Hier setzt die Aktion an: Info-Faltblätter, Plakate, Anzeigenvorlagen für Betriebe sowie eine CD-Rom geben Tipps zum sicheren Verhalten im Stadtverkehr. Auf der CD befinden sich neben nützlichen Infos auch unterhaltsame Audiobeiträge sowie anschauliche Grafiken. Ausführliche Schulungsmaterialien, die in Betrieben zur Fortbildung eingesetzt werden können, ergänzen das Angebot.

Gefahrensituationen im innerörtlichen Verkehr


Zu den besonderen Konfliktzonen im Stadtverkehr gehören unter anderem Kreuzungen, Fußgängerüberwege, Radwege sowie Bus- und S-Bahn-Haltestellen. „An diesen Stellen ist die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer besonders gefragt. Gerade Autofahrer erkennen oft nicht die Brisanz einer Situation und achten beispielsweise nicht auf Personen, die an Haltestellen ein- und aussteigen oder einen Zebrastreifen überqueren möchten“, so Pieper-Nagel. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Unfälle mit Personenschaden. „Wenn bei der Fahrt durch die Stadt 14 Meter vor dem Auto ein Kind auf die Straße springt, kommt der Wagen bei Tempo 30 kurz vor dem Kind zu stehen. Bei Tempo 50 prallt er trotz Vollbremsung mit 48 km/h auf das Kind – das sollte man sich immer vor Augen halten.“ Viele Unfälle passieren auch, weil Radfahrer sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Dabei gilt auch für sie die Straßenverkehrsordnung. Das heißt: Anhalten bei Rot oder vor einem Stoppschild, Vorfahrt gewähren sowie Handzeichen geben vor dem Abbiegen. Außerdem muss bei Dunkelheit mit Licht gefahren und sich vor dem Losfahren und Überholen umgeschaut werden.

www.innerorts-raum-fuer-alle.de


Die Info-Materialien werden über die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen an Betriebe und Bildungseinrichtungen verschickt oder können über den DVR angefordert werden. Außerdem stehen auf der Webseite www.innerorts-raum-fuer-alle.de alle Informationen zum Download bereit. Die Webseite bietet zusätzlich ein interaktives Spiel und eine Gewinnaktion. Als Preise winken eine Reise auf die Malediven, ein Luxuswochenende in einem Nobelhotel sowie viele attraktive Sachpreise.
 | Übersicht

Zum Anfang der Seite springen
 


 
Druckversion
Diese Seite empfehlen




Sitemap