Zeitmanagement
Ziele setzen - das motiviert!

Bestandsaufnahme
Um deinen chronischen Zeitmangel langfristig unter Kontrolle zu bringen, bedarf es vielleicht einer konzertierten Aktion. Als erstes mach mal gedanklich oder besser schriftlich eine BestandsaufnahmeFür was fehlt dir Zeit?
- Für Freunde oder die Familie
- Für dein Hobby
- Für´s Lernen oder die Weiterbildung
- Für deine Arbeit, um sie wirklich "perfekt" zu machen
- Für...
Deine Ziele sind ganz wichtig - sie sind die Antriebsfeder dafür, dass du versuchen willst, ein bisschen mehr Plan in deine Zeiteinteilung zu bringen. Ziele helfen dir, zwischen wichtig und unwichtig klarer unterscheiden zu können.
Nimm dir etwas vor, was du in einem bestimmten Zeitrahmen erreicht haben willst - ganz gleich, ob beruflich/ schulisch oder privat. Schreib deine Ziele auf ein großes Stück Papier.
- "Ich erreiche in der Abschlussprüfung mindestens eine 2-"
- "Ich mache jetzt einmal in der Woche mindestens eine halbe Stunde lang Sport."
- "Ich eigne mir bis in zwei Monaten den Umgang mit Powerpoint an."
- "Ich nehme mir am Wochenende keine Arbeit mit nach Hause."
- "Ich schaffe die Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule."
- "Am Ende des Jahres verdiene ich 150 €uro mehr im Monat."
Formuliere deine Ziele
- persönlich und in der Gegenwart: "Ich mache...", "Ich erreiche.."
- positiv: vermeide negative Wörter wie "kein" oder "nicht"
- konkret, nicht wischi waschi: "Ich verbessere meine Schreibmaschinenkenntnisse", sondern "Ich schaffe 80 Anschläge in der Minute"
- ohne Einschränkungen: vermeide Wörter wie "manchmal", "vielleicht" - sie sind eine willkommene Ausrede und rufen deinen inneren Schweinehund sofort auf die Matte.
- mit einem exakten Zeitpunkt, wann du was erreicht haben willst: Stichpunkt innerer Schweinehund, der nur zu gerne zum Trödeln und Aufschieben anhält.
- und - vor allem - formuliere realistische Ziele.
Tipp:
Vielleicht hast du einen Herzenswunsch, ein Ziel, das du unbedingt erreichen willst, du aber einfach nicht weißt, wie. Es kommt dir viel zu bombastisch, zu groß, zu weithergeholt vor. Und deshalb traust dich erst gar nicht ran.Da kann die Salami-Taktik helfen. Zerteile dein großes Ziel in viele kleine Etappenziele, die du realistisch erreichen kannst. Jeder Teilerfolg, wenn du ein Etappenziel erreicht hast, wird dich motivieren, weiter zu machen und durch zu halten.
Und: Belohn dich jedesmal mit irgendwas, was dir Spaß macht, das treibt zusätzlich an.
Ziel vor Augen
Wenn du deine Ziele formuliert hast, überlege dir geeignete Maßnahmen, wie du sie erreichen kannst. Beispiele:
- Ich gründe eine Lerngruppe und treffe mich vorbereitet einmal in der Woche zum Büffeln.
- Ich gehe mir noch heute richtig anständige Joggingschuhe kaufen, die so teuer sind, dass es mir Leid tut, wenn ich sie nicht benutze. Außerdem frage ich meine Freundin, ob sie mitmacht. Dann können wir uns gegenseitig treten, wenn die Bequemlichkeit mal wieder überhand nimmt.
- Ich nehme WIRKLICH keine Arbeit mit nach Hause!
- Ich erkundige mich bei verschiedenen Schauspielhäusern nach den Aufnahmebedingungen und übe, übe, übe- vielleicht auch mit Anleitung.
- Ich bringe mein aktuelles Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss und bitte den Chef um einen Gesprächstermin. Vorher mach ich mich schlau, wie ich am geschicktesten über eine Gehaltserhöhung verhandele.




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