Zeitmanagement
Pläne schmieden

Das "klassische" Zeitmanagement sieht vor, jeden Abend eine Liste mit den Dingen anzufertigen, die man am nächsten Tag erledigen muss oder will. Sachen, die du leicht vergisst, schreibst du dir vielleicht auf einzelne Spickzettel - die du dann möglicherweise wieder suchen musst.
Die wenigsten Leute können sich allerdings wirklich an starre Zeitpläne oder To-do-Listen halten. Eine andere Methode ist da flexibler und lässt dir mehr Raum: Mind Maps.
Gedächtniskarten
Mind Mapping erfordert etwas Übung, denn die wenigsten von uns sind daran gewöhnt, mal KEINE tabellarischen Listen zu schreiben, sondern etwas kreativer an die Sache heranzugehen. Der Vorteil dieser Methode: Du vergisst weniger, weil sie ganzheitlicher - eben kreativer - ist, als öde Listen. Sie ist flexibler, weil du problemlos Sachen hinzufügen oder austauschen kannst, ohne eine neue Liste schreiben zu müssen. Mind Maps sammeln Ideen und strukturieren Gedanken.
Und so funktioniert Mind Mapping
Auf ein einfaches weißes Papier schreibst du in die Mitte das "Thema". Wenn es um Zeitplanung geht, dann das Datum oder die Kalenderwoche, die du planen willst. Es kann aber auch eine Party sein, die du organisierst oder sonst etwas. Mind Maps sind für alles tauglich.
Von dem Wort in der Mitte zeichnest du Hauptäste: Das sind die wichtigsten Punkte, die es zu beachten oder zu tun gilt. Wähle für jeden dieser Hauptäste einen Schlüsselbegriff
Davon zweigen dann wieder weitere Äste ab, einer für jeden Unterpunkt. Auch jeder Unterpunkt bekommt einen Schlüsselbegriff zugewiesen.
Manchmal haben Unterpunkte weitere Unterpunkte - also Zweige, ganz je nach dem, wie viel dir einfällt.
Arbeite mit farbigen Stiften - eine Farbe für jeden Hauptast. Denk dir Symbole aus, die das Ganze anschaulich machen (Smileys, Ausrufezeichen, Sterne....). Beispiele für Mind Maps und eine genauere Anleitung, wie man diese Gedächtniskarten erstellt, findest du hier!
Wenn du mit den Mind Maps nicht klar kommst und deine Arbeit lieber klassisch strukturierst, dann gilt eine goldene Regel:
Nur 50 % des Arbeitstages fest verplanen! Es gibt zuviel Unvorhersehbares, was passieren kann, dass du deinen Zeitplan nicht einhalten kannst - angefangen vom Computerproblem, über Verkehrsstau, eine knifflige Aufgabe, für die du länger brauchst als gedacht und und und.
Außerdem benötigen natürlich auch Routineaufgaben ihre Zeit! Und wenn du dir schon die Mühe machst, eine Liste zu schreiben, dann pack nicht mehr drauf, als du realistisch bewältigen kannst. Sonst hast du am Ende des Tages das Gefühl "nichts" geschafft zu haben.




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