Lerntipps
Lernen leicht gemacht
Wer das Lernen nicht richtig gelernt hat, hat oft Schwierigkeiten, sich Prüfungsstoff zu erarbeiten. Unsere Tipps helfen aber auch denjenigen, die einfach nur ein bisschen effektiver lernen wollen. Denn schließlich gibt es noch anderes auf der Welt.
Lerne aktiv:
Lies nicht nur den Stoff runter, sondern schreibe daneben Anmerkungen, unterstreiche farbig, fasse Abschnitte zusammen, lies dir den Stoff laut vor. Nimm eine Kassette mit den Zusammenfassungen auf und hör sie im Auto oder auf dem Walkman. Kurz: Möglichst viele Sinne sollten angesprochen werden, dann kannst du dir den Lernstoff am besten merken. Ob du eher der optische oder akustische Lerntyp bist, kannst du hier mit einem Test herausfinden:
www.hiba-seminare.de Lerne passiv:
Klebe dir an alle Stellen, an denen du "tote" Zeit verbringst, Zettel mit Stichpunkten an, die du dir einfach nicht merken kannst oder die du auswendig lernen willst: An der Wand im Klo, über dem Spiegel im Bad, dann kannst du beim Zähneputzen ein bisschen lernen, über deinem Bett, in der Küche über der Spüle. Dadurch, dass du die Sachen immer wieder liest, prägen sie sich ein.
Bring Struktur rein
Strukturiere deine Lernpläne mit Hilfe von
Mind Maps. Mind Maps sind eine Art Kurzsprache, um zugrundeliegende Kerngedanken und deren Beziehungen graphisch darzustellen. Das ist eine ziemlich kreative Angelegenheit - und das ist gut so! Denn wie oben erwähnt, merkt man sich die Dinge am besten, die viele Sinne ansprechen.
Eine hervorragende Anleitung und sogar ein Programm zum Erstellen von Maps an deinem Computer findest du hier:
leguan.emp.paed.uni-muenchen.de.
Wiederhole
Ohne Wiederholungen hat man ca. 50 % des Stoffes nach sieben Tagen vergessen. Nach 14 Tagen weiß man noch etwa 20 %, nach drei Wochen ca. 10%. Berücksichtige diese Fakten beim Erstellen deines Lernplans. Unterteile den Lernstoff in kleinere Portionen und mach Pausen. Belohne dich nach einem anstrengenden Lerntag mit was Schönem!
Eselsbrücken
Hast du Schwierigkeiten, dir einzelne Fakten zu merken? Bau dir Eselsbrücken, wo immer es nur geht. Je abstruser und witziger, desto besser wirst du dich an sie erinnern. Mehr Tipps für´s Gedächtnistraining findest du hier:
www.ni.schule.de Spicken
Mach dir einen Spicker! Ja, genau! Einen Spicker! Das ist eine prima Übung: Du beschäftigst dich intensiv mit dem Stoff, weil ja nur ein Bruchteil davon auf das Spickerpapier passt. Du sortierst, wertest, ziehst die wichtigsten Fakten heraus, fasst zusammen. Nimm den Spicker mit in die Prüfung, wenn es dich beruhigt, aber deponier ihn in deinem Schuh, damit du nicht in Versuchung gerätst, ihn zu benutzen. Die Gefahr beim Spicken entdeckt zu werden, löst nur unnötigen Stress aus - den kannst du dir echt sparen! Du wirst nämlich feststellen, dass du den Spicker gar nicht mehr brauchst!
Bitte nicht übertreiben
Lernen, ok - aber nicht zuviel! Vor allem am Tag vor der Prüfung tritt mal kürzer. Jetzt keine neuen Sachen mehr lernen - damit erreichst du nämlich möglicherweise nur, dass bereits vorher Gelerntes aus dem Gedächtnis verschwindet. Stattdessen wiederhole den Stoff noch mal durch "lockeres Drüberfliegen". Höchstens! Besser ist es, du lenkst dich von der Prüfung ab, in dem du dich beispielsweise mit Freunden für´s Kino verabredest. Aber dann nicht zuuu spät ins Bett gehen!